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Die Kindschaftsrechtsreform - eine Reform für Kinder?

Fachtagung, Berlin, 12.-13.05.2000
Programm

Freitag, 12. Mai 2000

10.30 Uhr

Eröffnung und Begrüßung: Dr. Rolf-Peter Löhr,

Geschäftsführer des Vereins für Kommunalwissenschaften e.V., Berlin

Einführung in das Tagungsthema und Moderation: Ministerialrat Dr. Reinhard Wiesner,

Leiter der Arbeitsgruppe Kinder- und Jugendhilfe, Kinder- und Jugendhilferecht und Tageseinrichtungen, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Bonn

11.00 Uhr

Die Umsetzung und Weiterentwicklung der Kindschaftsrechtsreform in der jetzigen Legislaturperiode

Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin, (angefragt)

Bundesministerin der Justiz, Berlin

11.30 Uhr

Fachreferat: Folgen von Trennung und Scheidung aus kindzentrierter Perspektive

Prof. Dr. Ulrich Schmidt-Denter,

Direktor des Psychologischen Institutes der Universität zu Köln

Nachfragen

12.15 Uhr

Erste Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitforschung zur Umsetzung der Kindschaftsrechtsreform

Prof. Dr. Roland Proksch,

Präsident der Evangelischen Fachhochschule Nürnberg

Nachfragen

13.00 Uhr

Mittagspause

14.00 Uhr

Im Interesse des Kindes? 2 Jahre Kindschaftsrechtsreform - eine Zwischenbilanz

Hearing 1: Erfahrungsberichte, Nachfragen, Diskussion

  • aus Sicht der familiengerichtlichen Praxis: Prof. Siegfried Willutzki, Vorsitzender des Deutschen Familiengerichtstages, Köln
  • aus Sicht der Wissenschaft: Prof. Dr. Ludwig Salgo, Fachbereich Rechtswissenschaft an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt/Main

16.00 Uhr

Kaffeepause

16.30 Uhr

Hearing 2: Erfahrungsberichte, Nachfragen, Diskussion

  • aus Sicht des ASD/der öffentlichen Jugendhilfe: Edmund Sichau, Sachgebietsleiter für Erziehungsbeistandschaften und Betreutes Wohnen, Jugendamt der Stadt Mannheim
  • aus Sicht der Beratungsstellen/der freien Träger der Jugendhilfe: Matthias Weber, Leiter der Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensbe-ratungsstelle des Bistums Trier aus Sicht der Beratungsstellen/der freien Träger der Jugendhilfe
  • aus Sicht von Beistandschaft, Kindesunterhalt, Beurkundung: Dr. Anke Maiwald, Abteilungsleiterin Amtsvormundschaften, Jugendamt Potsdam

19.00 Uhr

Abendbuffet

   

Samstag, 13. Mai 2000

09.00 Uhr

Arbeitsgruppen: Das Kind als Objekt oder Subjekt im Streitfall

Erfahrungen + Fragen aus der Alltagspraxis sowie Vorschläge zur Verfahrensänderung

AG 1:Altersangemessene Anhörung und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen: Anforderungen an die Professionen

Moderation + Ergebnissicherung: Frauke Decker,

Leiterin des Beratungsinstitutes "Zusammenwirken im Familienkonflikt", Berlin

Praxisbericht: Hans-Christian Prestien,

Richter am Familiengericht Potsdam

AG 2: Gemeinsame Sorge nach Trennung und Scheidung - Erwartungen an Eltern - Folgen für Kinder

Moderation und Ergebnissicherung: Ilona Wiese,

Richterin am Kammergericht, Berlin

Praxisbericht: Helmut Matthey,

Leiter der Abteilung Allgemeine Soziale Dienste, Jugendamt Kassel

AG 3: Umgangsrechte und Umgangspflichten aus Sicht des Kindes

Moderation und Ergebnissicherung: Dr. Eginhard Walter,

Dipl.-Psychologe, Erziehungs- und Familienberatungsstelle Berlin-Schöneberg

Praxisbericht: Dr. Ute Filter,

Richterin am Familiengericht Potsdam

AG 4: Beistandschaft - Beistand für die Mutter oder Beistand für das Kind?

Moderation und Ergebnissicherung: Jutta Opitz,

Abteilungsleiterin Amtsvormundschaft, Jugendamt Dresden

Praxisbericht: Dr. Anke Maiwald,

Abteilungsleiterin Amtsvormundschaften, Jugendamt Potsdam

AG 5: Verfahrenspfleger, der "Anwalt des Kindes" - Erfahrungen in einem neuen Berufsfeld

Moderation und Ergebnissicherung: Peter Stieler,

Koordinator für flexible Erziehungshilfen Kaarst-Grevenbroich beim Evangelischen Verein für Jugend- und Familienhilfe, Kaarst

Praxisbericht: Maud Zitelmann,

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Institut für Sozialpädagogik undErwachsenenbildung, Frankfurt/Main

AG 6: Beratung vor/statt gerichtlicher Entscheidung? (Scheidungs-, Sorge- und Umgangsrecht)

Moderation und Ergebnissicherung: Matthias Weber,

Leiter der Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle des Bistums Trier

Praxisbericht: Lutz Bode,

Richter am Amtsgericht Chemnitz, z.Zt. OLG Dresden

12.00 -13.00 Uhr

Plenardiskussion: Gibt es "Nachbesserungsbedarf"?

Moderation: Dr. Reinhard Wiesner

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Bonn

  • Teil 1: Thesenartige Ergebnisfixierung durch die AG-Moderatoren
  • Teil 2: Vorschläge aus der Praxis: Novellierungen - Wo? Warum? Wie?

Praktische Hinweise

Veranstalter:

Verein für Kommunalwissenschaften e.V. (VfK),
Ernst-Reuter-Haus, Berlin
Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin
Telefon: 030 39001 136
Fax: 030 39001 146
E-Mail: agfj@vfk.de
Internet: www.vfk.de/agfj


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