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Die Verantwortung der Jugendhilfe zur Sicherung des Kindeswohls

Fachtagung, Berlin, 29.-30.11.2001
Programm

Donnerstag, 29. November 2001

10.30 Uhr

Eröffnung und Moderation: Dr. Rolf-Peter Löhr,

Geschäftsführer des Vereins für Kommunalwissenschaften e.V., Berlin

Tagungsleitung und Einführung in das Thema: Dr. Dr. h.c. Reinhard Wiesner,

Leiter des Referates Kinder- und Jugendhilferecht, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Bonn

10.45 Uhr

Welchen Beitrag kann die Jugendhilfe zur Sicherung des Kindeswohls leisten?

Prof. Dr. Christian Schrapper,

Fachbereich Erziehungswissenschaften, Universität Koblenz, Landau

11.15 Uhr

Warum sich Jugendämter und Justiz so oft missverstehen.Hinweise, Spekulationen, Vorschläge zur Verbesserung der Kommunikation

Thomas Mörsberger,

Leiter des Landesjugendamtes, Landeswohlfahrtsverband Baden, Karlsruhe

12.00 Uhr

Anforderungen an die Jugendhilfe

aus Sicht der Strafjustiz: Lutz Bode,

Richter am Amtsgericht Chemnitz

aus Sicht des Familiengerichts: Gretel Diehl,

Richterin am Oberlandesgericht Frankfurt/Main, 3. Senat für Familiensachen

12.45 Uhr

Mittagspause

13.45 Uhr

Zwischen Absicherungsmentalität und fachlichem Risiko - Handlungsfähigkeit der Jugendhilfe trotz strafrechtlicher Verantwortung

Dr. Thomas Meysen,

Fachlicher Leiter des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht e.V.,Heidelberg

14.15 Uhr

Plenardiskussion

14.45 Uhr

5 Jahre danach:
Der Fall Jenny und die praktischen Konsequenzen beim Jugendamt Stuttgart

Bruno Pfeifle,

Leiter des Jugendamtes der Landeshauptstadt Stuttgart

15.30 Uhr

Arbeitsgruppen

AG 1: "Rückendeckung" - Zur Leitungsverantwortung

(Das Verhältnis der Vorgesetzten zu ihren Mitarbeitern; interne Absprachen; Regelungen für den Ernstfall; Kostendruck; Übernahme von Prozesskosten; Gestaltung von Arbeitsverträgen)

Gudrun Müller,

Sozialarbeiterin im Regionalteam Beresinchen, Amt für Jugend und Soziales der Stadt Frankfurt/Oder

Frank Fahle,

Leiter des Jugendamtes Landkreis Havelland, Rathenow

Heinz-Hermann Werner,

Leiter des Jugendamtes der Stadt Mannheim

AG 2: Multiprofessionell - Die Zusammenarbeit mit anderen Diensten

(Kommunikationswege und -strukturen mit anderen Diensten, Dokumentationspflichten, Rückkopplung, Absprachen, Offenheit, Anerkennung)

Claus Lippmann,

Leiter des Jugendamtes der Stadt Dresden

Ulrike Flammiger und Assis Fereira,

Anonyme Zuflucht für Mädchen und junge Frauen, Dresden

AG 3: Beide in der Pflicht ? - Zum Verhältnis öffentlicher und freier Träger

(Garantenstellung freier Träger und strafrechtliche Konsequenzen)

Katrin Hoffmann,

Fachkoordinatorin für Hilfen zur Erziehung, Jugendamt der Stadt Leipzig

Sybill Radig,

Projektleiterin, Plan-L e.V., Leipzig

AG 4: Aber ein Restrisiko bleibt ... - Vorstellung des Stuttgarter Kinderschutzbogens und Diskussion über Grundstandards

Petra Daniela Hörner,

Referentin des Jugendamtes der Stadt Stuttgart

Hans-Jörg Eberhardt,

Sozialarbeiter, Jugendamt der Stadt Stuttgart

AG 5: Auf den Ernstfall vorbereitet sein - Dialogisch handeln in Misshandlungssituationen

(Problemkonstruktion, Risikoeinschätzung, Wege der Hilfe und Nothilfe)

Prof. Dr. Reinhart Wolff,

Erziehungswissenschaftler und Soziologe, Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin

Dr. Christine Maihorn,

Familienberaterin, Kinderschutz-Zentrum Berlin e.V.

18.30 Uhr

Abendbuffet

   

Freitag, 30. November 2001

09.00 Uhr

Zum Positiven wenden: Krisenmanagement im Jugendamt unter den Augen der Öffentlichkeit, im Spiegel der Presse

Lothar Stehle,

Diplom-Journalist und PR-Berater, Stuttgart

Meine Erfahrungen? Kurze Statements von:

  • Cornelia Scheplitz, Frankfurt/Oder
  • Bruno Pfeifle, Stuttgart
  • Katrin Hoffmann, Leipzig
  • Heinz-Hermann Werner, Mannheim
  • Claus Lippmann, Dresden

Offene Plenardiskussion
Moderation: Lothar Stehle, Stuttgart

11.00 Uhr

Pause

11.20 Uhr

Handeln im Misshandlungsrisiko - Chancen partnerschaftlicher Jugendhilfe: Fachliche Grundstandards + gebündeltes Erfahrungswissen aus der Tagung

zusammengetragen von Prof. Dr. Reinhart Wolff,

Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin

12.20 Uhr

Nach allen Regeln der Kunst ...
Ein Versuch, sozialpädagogische Verhaltensweisen verbindlich zu definieren

Moderation: Dr. Dr. h.c. Reinhard Wiesner,

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Bonn

Podiumsdiskussion mit:

  • Lutz Bode, Amtsgericht Chemnitz
  • Thomas Mörsberger, Landesjugendamt, Landeswohlfahrtsverband Baden, Karlsruhe
  • Cornelia Scheplitz, Abteilungsleiterin Soziale Arbeit, Amt für Jugend und Soziales der Stadt Frankfurt/Oder
  • Heinz-Hermann Werner, Jugendamt der Stadt Mannheim

14.30 Uhr

Ende der Fachtagung


Praktische Hinweise

Veranstalter:

Verein für Kommunalwissenschaften e.V. (VfK),
Ernst-Reuter-Haus, Berlin
Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin
Telefon: 030 39001 136
Fax: 030 39001 146
E-Mail: agfj@vfk.de
Internet: www.vfk.de/agfj


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