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Freiheitsentziehende Maßnahmen als Voraussetzung für pädagogische Einflussnahme -
Indikationen, Settings, Verfahren

Workshop, Berlin, 03.-04.04.2003
Programm

Donnerstag, 03. April 2003

11.00 Uhr

Eröffnung und Begrüßung: Dr. Rolf-Peter Löhr,

Geschäftsführer, Verein für Kommunalwissenschaften e.V., Berlin

Vorstellung des Thesenpapiers aus der "Konsultationsrunde":
"Freiheitsentzug als Voraussetzung für pädagogische Einflussnahme" Landesrat Markus Schnapka,

Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter (BAGLJÄ), Landschaftsverband Rheinland, Köln

Moderation: Dr. Detlef Horn-Wagner

Erziehungswissenschaftler und Organisationsberater, Berlin

11.30 Uhr

Pädagogik im Zwangskontext oder was ist Erziehung?

aus psychologischer Sicht: Prof. Dr. Jürgen Körner,

Psychoanalytiker, Professor für Sozialpädagogik an der Freien Universität Berlin; Vorsitzender der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft

aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive: Prof. Dr. Christian Schrapper,

Erziehungswissenschaftler, Seminar Pädagogik, Universität Koblenz, Landau

Nachfragen und Diskussion

13.00 Uhr

Mittagspause

14.00 Uhr

Freiheitsentziehende Maßnahmen:
Eingriff in die Rechtes des Kindes oder Schutzauftrag der Jugendhilfe?

Ministerialrat Dr. Dr. h.c. Reinhard Wiesner,

Leiter des Referates Kinder- und Jugendhilferecht, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Bonn

Nachfragen und Diskussion

15.00 Uhr

Organisierte Hilflosigkeit der Jugendhilfe?

Analyse der Schwachstellen im System Jugendhilfe unter Zuhilfenahme von Erfahrungsberichten "seltener Fälle" schwierig(st)er Jugendlicher anhand eines "Erzählrasters"

(Biographie, Maßnahmen, Beteiligung, Evaluation, aktueller Stand)

Für die öffentliche Jugendhilfe: Klüs Völlmecke,

Leiter der Abteilung Pädagogische und Soziale Dienste im Jugendamt der Stadt Köln

Für die freie Jugendhilfe: Dr. Ute Projahn,

Dipl.-Psychologin und Psychotherapeutin; Heimleiterin des Rheinischen Jugendheimes Steinberg, Remscheid, Landschaftsverband Rheinland, Köln

Für die Kinder- und Jugendpsychiatrie: Dr. med. Ursula Kirsch,

Oberärztin, Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Rheinische Kliniken Viersen

18.00 Uhr

Abendbuffet

Freitag, 04. April 2003

09.00 Uhr

Treffen im Plenum und kurze Verständigung

Fortsetzung des Workshops mit einer Diskussion in drei parallelen Arbeitsgruppen:
Wie kann die Hilflosigkeit der Jugendhilfe in effektive Hilfe für schwierig(st)e Kinder und Jugendliche "verwandelt" werden?

Moderation der AG "Jugendämter": Dr. Detlef Horn-Wagner,

Moderation der AG "Landesjugendämter": Landesrat Markus Schnapka

Moderation der AG "Einrichtungen der Jugendhilfe": Karl Späth,

Referent für Erziehungshilfe, Diakonisches Werk der EKD e.V., Stuttgart

9.15 Uhr

Biographische Aspekte / Indikationen
(Probleme, die mit Jugendhilfe allein nicht zu lösen sind. Was ist das Potential der Jugendhilfe?)

10.15 Uhr

Kaffeepause

10.45 Uhr

Verfahrensfragen. (Hilfeplan, Genehmigungsverfahren, Verfahrenspfleger, Kontrolle, Beratung, Evaluation, Qualifizierung etc.)

12.00 Uhr

Mittagspause

13.00 Uhr

Abschlussplenum:
Modifizierung des Thesenpapiers "Freiheitsentzug als Voraussetzung für pädagogische Einflussnahme"

Landesrat Markus Schnapka

in der Diskussion mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter Einbeziehung der Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen moderiert von Dr. Detlef Horn-Wagner

Erarbeitung einer fachpolitischen Stellungnahme.
"Was verstehen wir unter freiheitsentziehenden Maßnahmen?" und Definition praxisorientierter Rahmenbedingungen für "Pädagogik durch Freiheitsentzug" als Empfehlungen für die kommunale Praxis

15.00 Uhr

Ende der Fachtagung


Praktische Hinweise

Veranstalter:

Verein für Kommunalwissenschaften e.V. (VfK),
Ernst-Reuter-Haus, Berlin
Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin
Telefon: 030 39001 136
Fax: 030 39001 146
E-Mail: agfj@vfk.de
Internet: www.vfk.de/agfj


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