Die Straftat als Hinweis auf erzieherischen Bedarf?
Pädagogik und Konsequenz im Umgang mit Kinderdelinquenz
Fachtagung in Kooperation mit der Technischen Universität Berlin, Institut für Sozialpädagogik
Fachtagung, Berlin,
02.-03.12.2004
Programm
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Donnerstag, 02.12.2004 |
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11.00 Uhr |
Eröffnung: Kerstin Landua Leiterin der Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe, Verein für Kommunalwissenschaften e.V., Berlin Begrüßung und Moderation: Prof. Dr. Johannes Münder, Professor für Sozialrecht und Zivilrecht, Institut für Sozialpädagogik, Technische Universität Berlin |
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11.30 Uhr |
Zwischen Normalität und Gefährdung - Was ist Kinderdelinquenz?
Dr. Manfred Heßler, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Sozialpädagogik, Technische Universität Berlin |
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12.15 Uhr |
Kinderdelinquenz zwischen Polizei und Jugendamt: Dr. Gabriele Bindel-Kögel, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Sozialpädagogik, Technische Universität Berlin Nachfragen und Diskussion zu beiden Fachreferaten | ||||||||||
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13.00 Uhr |
Mittagspause |
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14.00 Uhr |
Ein Streitgespräch zum Umgang mit Kinderdelinquenz:
Moderation: Markus Schnapka, Vorsitzender des Beirates Jugendhilfe beim Verein für Kommunalwissenschaften e.V., Berlin Gesprächspartner: Irma Klausch, Leiterin der Abteilung Erzieherische Hilfen und Krisenhilfen im Jugendamt der Stadt Nürnberg Kriminaldirektor Jörg-Michael Klös, Referatsleiter Verbrechensbekämpfung, Polizeidirektion 6, Berlin Marlies Aust, Schulleiterin der Allgemeinen Förderschule Käthe Kollwitz, Frankfurt (Oder) |
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15.00 Uhr |
Kinderdelinquenz und ihre Bewältigungsstrategien in Familien Dr. Hanna Permien, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Deutsches Jugendinstitut e.V., München |
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16.00 Uhr |
Kaffeepause |
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16.30 Uhr |
Hoffnung auf Lösungsstrategien I: Hier bekommen Sie Gelegenheit, Ihre Problemfälle zu schildern und gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Einrichtungen zu diskutieren sowie Anregungen und Lösungsstrategien, die für Sie selbst hilfreich waren, weiterzugeben. AG 1: Elternarbeit/Sozialpädagogische Familienhilfe Nicht nur "Ausweichen" auf das tatverdächtige Kind, sondern Zugang zu schwierigen Familien finden und mit ihnen arbeiten, (wie) geht das? Moderation: Dr. Hanna Permien, DJI München AG 2: Regelangebote des Allgemeinen Sozialen Dienstes: Hilfen, die nicht ausgrenzen Erst 12 Jahre und schon 120 Anzeigen "geschafft", wie pädagogisch damit umgehen ...? Moderation: Irma Klausch, Jugendamt Nürnberg
AG 3: Polizeidienstvorschrift 382: Zu späte Reaktion institutioneller Stellen? Wie können Lücken in der Kooperation von Jugendhilfe und Polizei geschlossen, Meldekriterien festgelegt und die Präventionsarbeit verstärkt werden? Moderation: Dr. Gabriele Bindel-Kögel und Dr. Manfred Heßler, Technische Universität Berlin AG 4: "Eine Hauptschule macht Schule" und zeigt filmisch an praktischen Beispielen und im Gespräch mit Dr. Norbert Hilbig, dem Schulleiter der Theodor-W.-Adorno-Schule im niedersächsischen Elze, wie Probleme mit Gewalttätern und Schulschwänzern gelöst werden können. Moderation: Markus Schnapka, Berlin |
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18.30 Uhr |
Abendessen |
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Freitag, 03.12.2004 |
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9.00 Uhr |
Die Straftat als Hinweis auf erzieherischen Bedarf?
Dr. Wilhelm Rotthaus, Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Bergheim |
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9.45 Uhr |
Hoffnung auf Lösungsstrategien II:
AG 1: Soziale Gruppenarbeit für strafunmündige Kinder ... eine Integrationshilfe für delinquente Kinder Brigitte Welz-Stadlbauer, Geschäftsführerin, Die Gruppe e.V., Hof AG 2: Einzelfallbetreuung delinquenter Kinder und Institutionenkooperation ... ein pädagogisch-psychologischer Interventionsansatz für Kind und Familie Annegret Zacharias, Leiterin des Instituts für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V. - Landesbüro Thüringen/Sachsen-Anhalt, Jena AG 3: InvaS - Interventionsprogramm für verhaltensauffällige Schüler ... ein Kooperationsprojekt von Stadtjugendamt, Staatlichem Schulamt und der Polizei Mannheim für 11- bis 13-jährige Schülerinnen und Schüler Kai Gärtner, Dipl.-Sozialpädagoge und Antiaggressivitätstrainer, Jugendgerichtshilfe Mannheim Roland Matzke (angefragt), Polizeioberkommissar, Polizeipräsidium Mannheim - Kommunale Kriminalprävention AG 4: SOBIK - Die Leipziger Sozialpädagogische Beratungs-, Interventions- und Koordinierungsstelle ... neue Wege in der Zusammenarbeit zwischen Jugendamt und Polizei unter frühzeitiger Einbeziehung der Jugendhilfe Karin Würden, Sachgebietsleiterin Jugendgerichtshilfe, Jugendamt Leipzig AG 5: Das Modellprojekt ESCAPE - Präventive Hilfeangebote für Kinder in Auerbach, Dresden und Riesa ... ein Gesamtansatz zum Tätigwerden an den Schnittstellen der Kinderdelinquenz Tobias Strieder, Erziehungswissenschaftler, Caritasverband Leipzig e.V. Astrid Kühnke, Sozialpädagogin, Diakonie Auerbach AG 6: Das Nürnberger Modellprojekt Kooperation Polizei - Jugendhilfe - Sozialarbeit - Schule (PJS) Yvonne Pötzinger, Polizeihauptmeisterin der Polizeidirektion Nürnberg, Beauftragte der Polizei für die sozialen Dienste und Schulen in Nürnberg Grete Sentner, Dipl.-Sozialpädagogin, Beauftragte des Allgemeinen Sozialen Dienstes für die Kooperation mit Polizei und Schule in Nürnberg |
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12.00 Uhr |
Mittagspause und Imbiss |
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12.45 Uhr |
Hoffnung auf Lösungsstrategien III: Moderation: Ministerialrat Prof. Dr. Dr. h. c. Reinhard Wiesner, Leiter des Referates Kinder- und Jugendhilferecht, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin Gesprächspartner: Prof. Dr. Joachim Kersten, Professor für Soziologie, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Polizeifachschule Villingen-Schwenningen Prof. Dr. Johannes Münder, Professor für Sozialrecht und Zivilrecht, Institut für Sozialpädagogik, Technische Universität Berlin Prof. Dr. Michael Walter, Professor am Lehrstuhl für Kriminologie und Strafrecht, Institut für Kriminologie, Universität Köln Carlo Weber, Leitender Oberstaatsanwalt, Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) |
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14.00 Uhr |
Ende der Fachtagung |
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