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Diagnostik in der Kinder- und Jugendhilfe. Vom Fallverstehen zur richtigen Hilfe

Fachtagung, Berlin, 21.-22.04.2005
Programm

Donnerstag, 21. April 2005

11.00 Uhr

Eröffnung und Moderation:

Dr. Rolf-Peter Löhr,

Geschäftsführer, Verein für Kommunalwissenschaften e.V., Berlin

11.30 Uhr

Diagnostik als Grundlage für eine fachlich begründete Hilfeplanung
Was ist gemeint mit "Diagnostik"?
Inhaltliche und kategoriale Einordnung in die aktuelle Fachdiskussion
Von der Problemdefinition zur Hilfeplanung.
Kriterien für eine "gute sozialpädagogische Diagnostik"

Prof. Dr. Joachim Merchel,

Fachhochschule Münster, Fachbereich Sozialwesen, Fachgruppe Organisation und Management

12.00 Uhr

Anforderungen an eine sozialpädagogische Diagnostik, exemplarisch am Beispiel des Forschungsprojektes "Sozialpädagogische Diagnosen familiärer Notlagen und Hilfekonzepte"
Vorstellung der Methode der hermeneutischen Diagnostik anhand des Verlaufs und der Ergebnisse eines Forschungsprojektes der Universität Kassel, dem Brandenburgischen Institut für Familientherapie Strausberg und der Universität Osnabrück

Prof. Dr. Uwe Uhlendorff,

Professor am Institut für Sozialpädagogik, Erwachsenenbildung und Pädagogik der frühen Kindheit der Universität Dortmund

12.45 Uhr

Nachfragen und Diskussion

13.00 Uhr

Mittagspause

14.00 Uhr

Das Konzept der Resilienz und seine Bedeutung für pädagogisches Handeln
Zum besseren Verständnis darüber, welche Bedingungen die psychische Gesundheit und Stabilität bei Kindern, die besonderen Entwicklungsrisiken ausgesetzt sind, erhalten und fördern

Dr. Marie-Luise Conen,

Leiterin, Context - Institut für systemische Therapie und Beratung, Berlin

Nachfragen

15.00 Uhr

Diskussion in Arbeitsgruppen:

Erfahrungswerte, angewandte Methoden und Konzepte

 

AG 1: Sozialpädagogische Diagnosen für Kinder, Jugendliche und Familien: Berichte aus der Praxis

Stephan Cinkl,

Dipl. Psychologe, Supervisor und Familientherapeut, Brandenburgisches Institut für Familientherapie, Strausberg

 

AG 2: Vorstellung von Grundsätzen einer Sozialpädagogischen Diagnose im Kommunalen Sozialdienst - Ergebnisse einer Arbeitsgruppe beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge, einheitliche Standards für ein bundesweites verbindliches Arbeiten zu formulieren

Karl-Heinz Weyrich,

Mitarbeiter im Allgemeinen Sozialen Dienst, München

 

AG 3: Zugang zu Diagnostik und Hilfeplanung in einer Erziehungsberatungsstelle: Wer definiert, was richtig ist?

Dr. Eginhard Walter,

Dipl.-Psychologe, Erziehungs- und Familienberatungsstelle Berlin-Schöneberg

 

AG 4: Ein Modell der Zusammenarbeit zwischen Kinder- und Jugendhilfe und der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Dagmar von Hermanni,

Leiterin des Allgemeinen Sozialen Dienstes, Jugendamt der Stadt Leipzig

 

AG 5: Fallrekonstruktive Familienhilfe: Ein Forschungsprojekt der Friedrich-Schiller-Universität Jena zum Genogramm

PD Dr. Karl-Friedrich Bohler,

Institut für Soziologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena,

Dr. Kerstin Dellemann,

Leiterin des Jugendamtes Landkreis Saalfeld Rudolstadt

 

AG 6: EST! - Evaluationsprojekt Sozialpädagogische Diagnose-Tabellen

Hans Hillmeier,

Leiter des Sachgebietes Erziehung und Familie, Bayerisches Landesjugendamt, München

17.30 Uhr

Abendessen

Freitag, 03.12.2004

9.00 Uhr

Fortsetzung der Fachtagung

Moderation:
Kerstin Landua,

Leiterin der Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe, Verein für Kommunalwissenschaften e.V., Berlin

Konzept und Bausteine einer Sozialpädagogischen Diagnostik für die Jugendhilfe

Prof. Dr. Christian Schrapper,

Erziehungswissenschaftler, Seminar Pädagogik, Universität Koblenz-Landau, Koblenz

Nachfragen

10.00 Uhr

Strengths Model und Ressourcencheck:
Philosophie und Technik zum Entdecken von Stärken

Dipl.-Sozialarbeiter Wolfgang Budde und Prof. Dr. Frank Früchtel,

Dozenten am Fachbereich Soziale Arbeit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg: Theorie und Methoden der Sozialen Arbeit

11.00 Uhr

Diskussion in Arbeitsgruppen:
Konsequenzen für die Hilfeplanung

 

AG 1: Partizipation
Training zum Ressourcencheck

Input und Moderation:
Dipl.-Sozialarbeiter Wolfgang Budde und Prof. Dr. Frank Früchtel,

Dozenten am Fachbereich Soziale Arbeit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg: Theorie und Methoden der Sozialen Arbeit

 

AG 2: Dokumentation
Diagnostische Erkenntnisse in der Jugendhilfe als Grundlage für die Leistungsgewährung und die Hilfeplanung

Input und Moderation:
Dagmar von Hermanni,

Leiterin des Allgemeinen Sozialen Dienstes, Jugendamt der Stadt Leipzig

 

AG 3: Kooperation
Das multidisziplinäre Team in der Jugendhilfe als Voraussetzung für Erkennen

Input und Moderation:
Sabina Schaefer,

Leiterin des Beratungszentrums Mitte, Jugendamt der Stadt Stuttgart

 

AG 4: Wirtschaftliche Jugendhilfe
Feststellung von Erforderlichkeit und Geeignetheit des diagnostischen Bedarfs für die Umsetzung in Leistungskategorien des SGB VIII: Die Notwendigkeit zur Beteiligung anderer Fachkräfte des Jugendamtes

Input und Moderation:
Anton Dauser,

Leiter des Jugendamtes Ostalbkreis, Aalen

 

AG 5: Das Diagnosemodell München
Kurze Einführung in die Sozialarbeitsdiagnose nach Staub-Bernasconi/Geiser
Vorstellung des Projektkonzeptes der flächendeckenden Einführung und Umsetzung der Diagnose für den kommunalen Sozialdienst München

Input und Moderation:
Silke Vlecken,

Mitarbeiterin im Allgemeinen Sozialen Dienst, München

13.00 Uhr

Mittagspause und Imbiss

13.30 Uhr

Psychosoziale Diagnostik in der niederländischen Kinder- und Jugendhilfe

Dr. Peter M. van den Bergh,

Fachbereich Erziehungswissenschaften, Institut für Orthopädagogik, Abteilung Kinder- und Jugendhilfe, Universität Leiden

14.15 Uhr

Ende der Fachtagung


Praktische Hinweise

Veranstalter/Tagungsort:

Verein für Kommunalwissenschaften e.V. (VfK),
Ernst-Reuter-Haus, Berlin
Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin
Telefon: 030 39001 136
Fax: 030 39001 146
E-Mail: agfj@vfk.de
Internet: www.vfk.de/agfj

Anmeldung:

Bitte melden Sie sich schriftlich bis zum 08.04.2005 beim VfK an. Geben Sie bitte unbedingt auch Ihre jeweils gewünschte Arbeitsgruppe an.

Ihre Anmeldung ist verbindlich. Die Anmeldebestätigung/Rechnung erhalten Sie spätestens nach Anmeldeschluss. Bei Abmeldung Ihrerseits nach dem 08.04.2005 ist die volle Gebühr gültig; die Tagungsunterlagen werden Ihnen in diesem Fall zugesandt. Selbstverständlich ist Ihre Anmeldung ggf. auf eine andere von Ihnen benannte Person übertragbar.

Kosten:

Die Tagungsgebühr beträgt 90 Euro. Bitte überweisen Sie diesen Betrag nach Erhalt der Rechnung/Bestätigung auf das Konto des VfK, Verwendungszweck: FT 1/05 + Teilnehmername.

Übernachtung:

Die Buchung im Hotel nehmen Sie bitte selbst vor. Ihre Übernachtung zahlen Sie bitte bei Abreise direkt im Hotel.

Das HOTEL AGON stellt bis einschließlich 17.03.2005 ein Zimmerkontingent zur Verfügung, das unter dem Stichwort "VfK" abgerufen werden kann. Das Einzelzimmer kostet pro Nacht 55 Euro inkl. Frühstück.

Adresse: Mollstr. 4, 10178 Berlin
(Nähe Alexanderplatz, fünf S-Bahn-Stationen vom Tagungsort entfernt)
Telefon: 030 - 27 57 270
Fax: 030 - 27 57 27 57
E-Mail: info@agon-alexanderplatz.de

Das Hotel ALLEGRA stellt bis einschließlich 20.03.2005 ein Zimmerkontingent zur Verfügung, das ebenfalls unter dem Stichwort "VfK" abgerufen werden kann. Das Einzelzimmer kostet hier pro Nacht 89 Euro inkl. Frühstück.

Adresse: Albrechtstr. 8, 10117 Berlin
(Nähe S-Bahnhof Friedrichstraße, drei S-Bahn-Stationen vom Tagungsort entfernt)
Telefon: 030 - 30 88 60
Fax: 030 - 30 88 6 100

Anreise:

Das Ernst-Reuter-Haus befindet sich im Zentrum Berlins, direkt am S-Bahnhof Tiergarten, eine S-Bahn-Station vom Bahnhof Zoologischer Garten entfernt. Genauere Angaben zu Ihrer Anreise erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung.


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