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Das verflixte siebente Jahr.
Erfahrungen der Jugendhilfepraxis mit der Kindschaftsrechtsreform

8. Berliner Diskurs zur Jugendhilfe

Fachtagung, Berlin, 21.-22.09.2005
Programm

Mittwoch, 21. September 2005

11.00 Uhr

Eröffnung: Ministerialrat Prof. Dr. Dr. h. c. Reinhard Wiesner,

Leiter des Referats Kinder- und Jugendhilferecht, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin

11.15 Uhr

Kindheit, Familie und Kindschaftsrecht:
Trennungskinder im Kontext rechtlicher, gesellschaftlicher und individueller Entwicklung

Dr. Thomas Meysen,

Fachlicher Leiter, Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht, Heidelberg


Nachfragen und Diskussion

12.45 Uhr

Mittagspause

14.00 Uhr

Kindschaftsrecht konkret: Erste Tendenzen aus dem Forschungsprojekt "Fortentwicklung der Jugendhilfepraxis"

Barbara Mutke,

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Sozialpädagogik, Technische Universität Berlin und


Britta Tammen,

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Fachbereich Sozialpädagogik, Fachhochschule Darmstadt


Nachfragen und Diskussion

15.00 Uhr

Diskussion in Arbeitsgruppen:


AG 1: Hochstrittige Elternkonflikte - Kapitulation oder Hilfe?

Peter S. Dietrich,

Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam


AG 2: Verfahrenspflegschaft - eine gelungene Lösung?

Was ist aus dem Anwalt des Kindes geworden?

Dr. Manuela Stötzel,

Psychologische Sachverständige, Institut für Gericht und Familie Berlin/Brandenburg; Mitglied im Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Verfahrenspflegschaft für Kinder und Jugendliche


AG 3: Begleiteter Umgang in Europa: Eine Herausforderung, unterschiedliche Lösungswege
Die deutsche Praxis im Vergleich mit den Entwicklungen in England und Frankreich

Mechthild Gödde,

Psychologische Sachverständige, Mediatorin und Familientherapeutin in Landsberg am Lech, Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft "Begleiteter Umgang"


AG 4: Beratung und Informationsweitergabe an das Familiengericht

Konzept des Zusammenwirkens zwischen Jugendamt, Familiengericht, Anwälten und betroffenen Familien

Käthe Brunner,

Leiterin des Jugendamtes Jena


AG 5: Durchsetzung von familiengerichtlichen Gerichtsentscheidungen

Gretel Diehl,

Richterin am Oberlandesgericht Frankfurt/Main, 1. Senat für Familiensachen


AG 6: Zwangskontexte in der Beratung

Matthias Weber,

Leiter der Erziehungs-, Ehe-, Familien - und Lebensberatungsstelle des Bistums Trier


AG 7: Beratungsangebote der Beistände an der Schnittstelle zum Aufgabenbereich des Allgemeinen Sozialen Dienstes

Britta Tammen,

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Fachbereich Sozialpädagogik, Fachhochschule Darmstadt



18.00 Uhr

Abendessen

Donnerstag, 22. September 2005

8.30 Uhr

Fortsetzung der Fachtagung

Moderation: Ministerialrat Prof. Dr. Dr. h. c. Reinhard Wiesner

Leiter des Referats Kinder- und Jugendhilferecht, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin


Zwangsweise Durchsetzung von Umgangskontakten aus Sicht des Kindes

Dr. Helmuth Figdor,

Psychoanalytiker, Kinderpsychotherapeut und Erziehungsberater, Dozent am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Psychoanalytische Pädagogik, Wien

9.30 Uhr

Kaffeepause

10.00 Uhr

Zur Kontroverse um den § 1626a BGB:
Gemeinsame elterliche Sorge ab Geburt im internationalen Vergleich

Eberhard Carl

Richter am Oberlandesgericht Frankfurt/Main, Familienmediator, Bundesministerium für Justiz, Berlin

Nachfragen und Diskussion

11.00 Uhr

Pause

11.30 Uhr

Diskurs zum Thema: Welche Autorität hat das Recht? Anspruch und Alltagspraxis im Umgang mit familiengerichtlichen Entscheidungen

Es diskutieren:


Käthe Brunner,

Leiterin des Jugendamtes Jena

Frauke Decker,

Leiterin, Beratungsinstitut "Zusammenwirken im Familienkonflikt", Interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft e.V., Berlin

Gretel Diehl,

Richterin am Oberlandesgericht Frankfurt/Main, 1. Senat für Familiensachen

Dr. Thomas Meysen,

Fachlicher Leiter, Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht, Heidelberg

Dr. Eyk Ueberschär,

Rechtsanwalt und Mediator, Stahnsdorf, Lehrbeauftragter für Mediation an der Juristischen Fakultät der Universität Potsdam

13.00 Uhr

Ende der Fachtagung


Praktische Hinweise

Veranstalter:

Verein für Kommunalwissenschaften e.V. (VfK),
Ernst-Reuter-Haus, Berlin
Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin
Telefon: 030 39001 136
Fax: 030 39001 146
E-Mail: agfj@vfk.de
Internet: www.vfk.de/agfj

Tagungsort:

Ernst-Reuter-Haus, Berlin
siehe Adresse des Veranstalters

Anmeldung:

Bitte melden Sie sich schriftlich bis zum 12.09.2005 beim VfK an. Geben Sie bitte unbedingt auch Ihre jeweils gewünschte Arbeitsgruppe an. Ihre Anmeldung ist verbindlich. Die Anmeldebestätigung/Rechnung erhalten Sie spätestens nach Anmeldeschluss. Bei Abmeldung Ihrerseits nach dem 12.09.2005 ist die volle Gebühr gültig; die Tagungsunterlagen werden Ihnen in diesem Fall zugesandt. Selbstverständlich ist Ihre Anmeldung ggf. auf eine andere von Ihnen benannte Person übertragbar.

Kosten:

Die Tagungsgebühr beträgt 90 Euro. Bitte überweisen Sie diesen Betrag nach Erhalt der Rechnung/Bestätigung auf das Konto des VfK, Verwendungszweck: FT 3/05 + Teilnehmername.

Übernachtung:

Die Buchung im Hotel nehmen Sie bitte selbst vor, in den u.g. jeweils mit dem Stichwort "VfK". Ihre Übernachtung zahlen Sie bitte bei Abreise direkt im Hotel.

Das HOTEL AGON stellt bis einschließlich 05.08.2005 ein Zimmerkontingent zur Verfügung. Das Einzelzimmer kostet pro Nacht 59 Euro inkl. Frühstück.
Adresse: Mollstr. 4, 10178 Berlin
(Nähe Alexanderplatz, fünf S-Bahn-Stationen vom Tagungsort entfernt)
Telefon: 030/27 57 270
Fax: 030/27 57 27 57

Das Hotel ALLEGRA (ALBRECHTSHOF) stellt bis einschließlich 20.08.2005 ein Zimmerkontingent zur Verfügung. Das Einzelzimmer kostet pro Nacht 84 Euro inkl. Frühstück.
Adresse: Albrechtstr. 8, 10117 Berlin
(Nähe S-Bahnhof Friedrichstraße, drei S-Bahn-Stationen vom Tagungsort entfernt)
Telefon: 030/3 08 86-5 20
Fax: 030/3 08 86-5 79

Das Jolly Hotel Vivaldi stellt bis einschließlich 09.08.2005 ein Zimmerkontingent zur Verfügung. Hier kostet das Einzelzimmer pro Nacht 100 Euro inkl. Frühstück.
Adresse: Friedrichstr. 96, 10117 Berlin
Telefon: 030/20 62 66 931
Fax: 030/20 62 66 999

Anreise:

Das Ernst-Reuter-Haus befindet sich im Zentrum Berlins, direkt am S-Bahnhof Tiergarten.


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