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Diversity-orientierte Prozesse im Gemeinwesen:
Integration von Migrantinnen und Migranten auf kommunaler Ebene und die Rolle der Kinder- und Jugendhilfe

Workshop, Berlin, 13.-14.09.2007
Programm

Donnerstag, 13. September 2007

11.00 Uhr

Eröffnung: Prof. Dr.-Ing. Klaus-J. Beckmann

Leiter des Deutschen Instituts für Urbanistik, Berlin

Inhaltliche Einführung in das Arbeitsthema und Moderation:
„Interkulturelle Öffnung“ und „Interkulturelle Kompetenz:

  • Wie hat sich das Paradigma der „Interkulturellen Öffnung“ entwickelt?
  • Was bedeutet interkulturelle Orientierung und Öffnung, was sind die Ziele?
  • Lassen sich Querschnittspolitiken wie Gender-Mainstreaming, Einbeziehung Behinderter und Interkulturelle Öffnung durch Diversity-Management verbinden?
  • Was bedeutet das für die Kinder- und Jugendhilfe?

Dr. Hubertus Schröer,

Geschäftsführer, Institut-Interkulturelle Qualitätsentwicklung München

11.45 Uhr

1. Expertenrunde und praxisorientierter Erfahrungsaustausch:

Zugangswege/Kennenlernen/Verstehen

  • Wie werden Migrantinnen und Migranten von der Jugendhilfe erreicht?
  • Welche Wege und Angebote haben sich als erfolgreich erwiesen?
  • Welche Probleme und kulturellen Besonderheiten sind dabei zu beachten?
  • Bei welchen Problemen, in welchen Handlungsfeldern ist die Praxis hilflos?
  • Was haben „erfolgreiche Migranten-Familien“ getan, um integriert zu sein?

Input:
Exemplarisch am Beispiel des Projektes fai-bene:
Gelingende Familienunterstützung bei so genannten bildungsfernen Familien mit Migrationshintergrund

Stefan Bestmann,

Erziehungswissenschaftler und freiberuflicher Praxisberater, Berlin

Offene Diskussion + Ergebnissicherung

13.15 Uhr

Mittagspause

14.00 Uhr

2. Expertenrunde und praxisorientierter Erfahrungsaustausch:

Interkulturelle Öffnung des ASD/ Erzieherische Hilfen:

  • Wie können präventive Jugendhilfe-Angebote Migranten erreichen?
  • Wie können Heiratsmigrantinnen mit „frühen Hilfen“ erreicht werden?
  • Krippe + Kita = Sprachförderung + Elternarbeit?
  • Gibt es Multiplikationseffekte bei erfolgreicher Inanspruchnahme von Hilfen?
  • Welchen Beitrag können hier mehrsprachige Fachkräfte bzw. Fachkräfte mit eigenem Migrationshintergrund, gemischte Beraterteams/Tandems leisten?

Inputs:

Irma Klausch,

Fortbildungskoordinatorin, Referat für Jugend, Familie und Soziales, Nürnberg

Gülseren Celebi,

Leiterin der Jugendhilfestation IFAK e.V., Bochum

Saadet Özulusal, (angefragt)

Leiterin der AWO Europakita, Berlin-Kreuzberg

Offene Diskussion + Ergebnissicherung

15.30 Uhr

Kaffeepause

16.00 Uhr

3. Expertenrunde und praxisorientierter Erfahrungsaustausch:

Bildungschancen sichern: Jugendhilfe, Schule und Berufsausbildung:

Schulerfolg und individuelle Förderung? Ausbildungs- und Arbeitsvermittlung?


Inputs:

Dr. Wolfgang Zaschke,

Jugendladen Nippes & Nippes-Museum, Jugendhilfe und Schule e.V., Köln

Alexander Dzembritzki,

Schulleiter Rütli-Schule, Berlin

Jutta Steinkamp,

Schulleiterin, Herbert-Hoover Oberschule, Realschule, Berlin

Offene Diskussion + Ergebnissicherung

ca.
17.30 Uhr

Ende des ersten Arbeitstages und Abendessen

Freitag, 14. September 2007

09.00 Uhr

Fortsetzung des Workshops:

4. Expertenrunde und praxisorientierter Erfahrungsaustausch:

Verschränkung interkultureller Orientierung und Gender-Perspektiven:


Inputs:

Interkulturelle Mädchenarbeit: Inna Schmidt,

Mitarbeiterin im Jugendamt Düsseldorf, Betreuerin eines Mädchenprojekts mit russischen Spätaussiedlern „Ich und meine Geschichte“, Aufsuchende Jugendarbeit mit Jugendlichen aus Russland und anderen GUS-Staaten

Interkulturelle Jungenarbeit: Olaf Jantz,

Institut für Jungen- und Männerarbeit, Hannover

Offene Diskussion + Ergebnissicherung

10.30 Uhr

Kaffeepause

11.00 Uhr

Diversity-orientierte Prozesse im Gemeinwesen:
Wie gelingt es, Vielfalt als Chance für die Integration in den Stadtteil zu nutzen?


Input am Beispiel der Beratungsstelle für Migranten-Selbstorganisation des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes
Filiz Arslan,

Fachberatung MigrantInnenselbsthilfe, Bochum


Input am Beispiel der Stadtteilarbeit in Düsseldorf
Heinz Wiedenroth,

Geschäftsführer, AGB – Aktion Gemeinwesen und Beratung, Düsseldorf

Offene Diskussion + Ergebnissicherung

12.30 Uhr

Mittagsimbiss

13.00 Uhr

Abschlussdiskussion „Interkulturelle Öffnung“:

Wie umgehen mit der Entwicklung von Parallelgesellschaften als unsichtbare kulturelle Grenze? Wie viel Vielfalt „verträgt“ die Mehrheitsgesellschaft? Was macht gute interkulturelle Praxis fachlich, methodisch, strukturell, aus? Was heißt das für Leitungskräfte in der Kinder- und Jugendhilfe?

ca.
14.00 Uhr

Ende des Workshops


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