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Wegweiser ins Arbeitsleben: Kooperationsmodelle und Integrationsstrategien beim Übergang Jugendlicher von der Schule in den Beruf

Fachtagung, Berlin, 24.-25.04.2008
Programm

Donnerstag, 24. April 2008

11.00 Uhr

Eröffnung der Tagung und Moderation:

Bruno Pfeifle,

Leiter des Jugendamtes der Landeshauptstadt Stuttgart und Vorsitzender des Beirates Jugendhilfe des Vereins für Kommunalwissenschaften e.V.


 

I. Biografische Anforderungen + Lokale Strukturen und Antworten

 

11.20 Uhr

Was heißt es heute für junge Frauen und Männer, berufliche Übergänge (selbst) gestalten zu müssen/dürfen?
Ein subjektorientierter, biografischer Blick auf Bewältigungsanforderungen an chancenarme junge Frauen und Männer und deren Ressourcen

Dr. Andreas Walther,

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für regionale Innovation und Sozialforschung – IRIS e.V. -, Tübingen

12.00 Uhr

Neuere Erkenntnisse zu Ansätzen eines lokalen Übergangsmanagements

Dr. Frank Braun,

Leiter des Forschungsschwerpunktes „Übergänge in Arbeit“, Deutsches Jugendinstitut e.V., München

12.40 Uhr

Nachfragen und Diskussion

13.00 Uhr

Mittagspause

 

II. Aktuelle Problemanzeigen + mögliche Antworten bei der Gestaltung von Kooperationsbeziehungen

 

14.00 Uhr

Wo klemmt’ s (immer) noch? Wo sind Erfolge zu erkennen?
Was ist nach wie vor noch nicht gut gelöst?
(4 Statements à 10 Minuten aus der Praxis)


Aus der Sicht des Jobcenters:
Petra Wallner-Rübeling,

Personalentwicklerin, Rhein-Main Jobcenter GmbH, Frankfurt/Main


Aus Sicht der Jugendhilfe:
Reinhard Mach, (angefragt)

2. Beigeordneter des Landkreises Ludwigslust


Aus Sicht einer ARGE:
Philipp Schäfer,

Bereichsleiter Nord U25, ARGE Dresden

Aus der Sicht der allgemein bildenden Schulen:
N.N.,

Schulleiter/in

15.00-
18.00 Uhr

Weiterarbeit in Foren
(mit Kaffeepause 16.15 bis 16.45 Uhr)


Forum 1:
Den beruflichen Übergang am Startplatz Schule gelingend gestalten
Vorstellung und Diskussion verschiedener Modelle der vertiefenden Berufsorientierung und der intelligenten Zusammenarbeit von Schule, Berufsberatung, Wirtschaft und Jugendhilfe


Michael Goedeke,

Leiter der Koordinierungsstelle Ausbildung, Arbeitsstiftung, Hamburg

Klaus-Michael Solf,

Dezernent, Landesschulbehörde Braunschweig


Forum 2:
Kooperation + Finanzierung an der Schnittstelle Erziehungshilfen – JobCenter U25


Petra Wallner-Rübeling,

Personalentwicklerin, Rhein-Main Jobcenter GmbH, Frankfurt/Main

Dr. Heike Förster,

Leiterin der Abteilung Jugendhilfeplanung, Jugendamt Leipzig


Forum 3:
Wie Jugendberufshilfe offensiv steuern und gestalten nach Hartz IV?
Wie hat sich Jugendberufshilfe im neuen System neu verortet? Welche Identitäten gibt sie sich?


Peter Walbröl,

Geschäftsführer, Jugendberufshilfe Düsseldorf gGmbH, Düsseldorf

Michael Haberkorn,

Geschäftsführer, Berliner Verband für Arbeit und Ausbildung


Forum 4:
„Wir sind nicht für dich zuständig, da musst du dort hingehen“
Den Zuständigkeitsdschungel lichten - Modelle der Beratung aus einer Hand/an einem Ort (SGB II, III und VIII)


Bernhard Nagel,

Mitarbeiter in der Abteilung Jugendsozialarbeit, Jugendamt Düsseldorf

Stefan Fischer,

Leiter der Abteilung Kinder, Jugend und Familie, Stadtjugendamt München


Forum 5:
Steuerung - Gesamtfördersystem U25
Wie die Kooperation/Kommunikation der Spitzen der beteiligten Systeme sichern?


Bruno Pfeifle,

Leiter des Jugendamtes der Landeshauptstadt Stuttgart

Philipp Schäfer,

Bereichsleiter Nord U25, ARGE Dresden


Forum 6:
Die Wirtschaft mit ins Boot holen: Bundesweites Projekt der Deutschen Bahn AG zur Berufsfrühorientierung in Kooperation (auch) mit (Berliner) Schulen


Ulrike Stodt,

Projektleiterin „Chance Plus“, Deutsche Bahn-AG, Berlin

Carmen Parnitzke,

Projektleiterin, Berliner Netzwerk Hauptschulen, Verein zur Förderung der beruflichen Bildung Berlin e.V.

18.00 Uhr

Abendimbiss

Freitag, 25. April 2008

 

III. Passungsverhältnisse von Arbeitsmarkt und AdressatInnen

 

09.00 Uhr

Fortsetzung der Tagung im Plenum

Moderation:
Kerstin Landua,

Leiterin der Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe, Verein für Kommunalwissenschaften e.V., Berlin


Integrationsstrategien + die Möglichkeiten des SGB II

Michael Pflügner,

Bereichsleiter SGB II, Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg

09.30 Uhr

Was interessiert Jugendliche der Markt? Und welche Angebote findet die Jugendberufshilfe, die quer zu den „Marktlogiken“ liegen?
Realitäten in der Jugendberufshilfe - Diskrepanzen der Logiken

Peter Walbröl,

Geschäftsführer, Jugendberufshilfe Düsseldorf gGmbH, Düsseldorf

10.00 Uhr

Nachfragen und Diskussion

10.15 Uhr

Vorstellung und Diskussion von Modellen der Übergangsbegleitung und Anforderungen an „passende“ Konzepte anhand von Praxisbeispielen in Arbeitsgruppen


AG 1:
Wie sehen gute Lösungen für schulmüde Jugendliche/Schulverweigerer aus, die an deren Potenzialen ansetzen?


Reiner Müller,

Leiter Zentrale Regiestelle,Modellprogramm „Schulverweigerung – Die 2. Chance“, Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V., Berlin

Dr. Michael Franzke,

Projektleiter, Zukunftswerkstatt e.V., Leipzig


AG 2:
Konzepte für den Übergang von der Schule in den Beruf für junge Menschen mit Migrationshintergrund


Tatjana Kromer, (angefragt)

Mitarbeiterin im Jugendmigrationsdienst, AWOSOZIALe Dienste gGmbH, Lüneburg

Lutz Klein,

Persönlicher Referent des Integrationsdezernenten, Frankfurt am Main


AG 3:
Neue Wege für Jungs - Das Ende der Normalarbeitsbiografie und Konsequenzen für Konzepte in der Arbeit zu beruflichen Übergängen und Bewältigungsaufgaben für chancenarme junge Männer


Jens Schmidt,

Mitarbeiter bei Arbeit und Leben Hamburg

Susanne Offen,

Mitarbeiterin bei Arbeit und Leben Hamburg


AG 4:
Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Jobcenter U25 in Fällen, in denen die Jugendlichen nicht erreicht werden bzw. nicht mehr kommen
(„Verschwundene“ Jugendliche, sanktionierte Jugendliche, Jugendliche mit psychosozialen Problemen, suchtmittelabhängige Jugendliche)


Dieter Martens,

Koordinator Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und Jugendberufshilfe,Jugendamt Berlin-Neukölln

Martin Lieneke,

Fachlicher Leiter Zielgruppen im SGB II, Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg


AG 5:
Zwischen Jugendhilfe und Arbeitsmarkt: Welche Art der Übergangsbegleitung können Jugendsozialarbeit und Jugendberufshilfe als Teil der Jugendhilfe leisten?


Annerose Raith,

Mitarbeiterin imAmt für kommunale Jugendarbeit Regensburg, Kompetenzagentur Regensburg „Lotsen im Übergang zwischen Schule und Beruf“

Burkhard Schäfer,

Leiter des SOS-Berufsbildungszentrums Berlin


12.00 Uhr

Beobachtungen aus den beiden Tagen und wie geht es weiter?

Unsere „Tagungs-U-Boote“ sind aufgetaucht und berichten aus Sicht der Kinder- und Jugendhilfe, der Bundesagentur für Arbeit, der Kommunen, der ARGEn und der Schule

13.30 Uhr

Ende der Tagung


Praktische Hinweise

Veranstalter:

Verein für Kommunalwissenschaften e.V. (VfK),
Ernst-Reuter-Haus, Berlin
Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin
Telefon: 030/39001-136
Fax: 030/39001-146
E-Mail: agfj@vfk.de
Internet: www.vfk.de/agfj

Tagungsort:

Ernst-Reuter-Haus, Berlin (siehe Adresse des Veranstalters)

Anmeldung:

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich schriftlich bis zum 11.04.2008 beim VfK an. Ihre Anmeldung ist verbindlich. Die Anmeldebestätigung/Rechnung erhalten Sie spätestens nach Anmeldeschluss. Bei Abmeldung Ihrerseits nach dem 11.04.2008 ist die volle Gebühr gültig; die Tagungsunterlagen werden Ihnen in diesem Fall zugesandt. Selbstverständlich ist Ihre Anmeldung ggf. auf eine andere von Ihnen benannte Person übertragbar. Bitte geben Sie unbedingt auch Ihr gewähltes Forum und Ihre gewählte Arbeitsgruppe an.

Kosten:

Die Tagungsgebühr beträgt 90 Euro. Bitte überweisen Sie diesen Betrag nach Erhalt der Rechnung/Bestätigung auf das angegebene Konto. Bei Teilnahme an einem Tag sowie für Studenten beträgt die Tagungsgebühr 45 Euro. Getränke und Verpflegung in den Pausen sind frei.

Übernachtung:

Die Buchung im Hotel nehmen Sie bitte selbst vor. Ihre Übernachtung zahlen Sie bitte bei Abreise direkt im Hotel.

Das Hotel ALLEGRA/ALBRECHTSHOF stellt bis 13.03.2008 ein Zimmerkontingent zur Verfügung, das unter dem Stichwort „AGFJ“ abgerufen werden kann. Das Einzelzimmer kostet pro Nacht 87 Euro inkl. Frühstück.

Adresse: Albrechtstr. 17, 10117 Berlin
(Nähe S-Bahnhof Friedrichstraße, drei S-Bahn-Stationen vom Tagungsort entfernt)

Telefon: 030/3 08 86-0
Fax: 030/3 08 86-1 00
E-mail: allegra@albrechtshof-hotels.de

Anreise:

Das Ernst-Reuter-Haus befindet sich im Zentrum Berlins, direkt am S-Bahnhof Tiergarten, zwei S-Bahn-Stationen vom Hauptbahnhof entfernt.

Eine ausführliche Wegbeschreibung erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung.

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