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Das Jugendamt im Spiegel der Medien. Hilfen und Hinweise im Umgang mit Medien/Krisenmanagement

Fachtagung, Berlin, 23.-24.04.2009
Programm

Donnerstag, 23. April 2009

11.00 Uhr

Eröffnung:
Ministerialrat Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Wiesner,

Leiter des Referates Rechtsfragen der Kinder- und Jugendhilfe, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin

Moderation:
Dr. Siegfried Haller,

Leiter des Jugendamtes der Stadt Leipzig

11.20 Uhr

Schlechte Presse?
Was passiert, wenn "es" passiert …?

Eine exemplarische Kurzbeschreibung eines Kinderschutzfalles und die Formulierung der Fragen, die sich (dann) aus der Zusammenarbeit mit Medienvertreter/innen für ein Jugendamt ergeben, fallbezogen, aber auch für die alltägliche Öffentlichkeitsarbeit

Dr. Maria Kurz-Adam,
Leiterin des Jugendamtes der Stadt München

12.00 Uhr

Nachfragen und Plenumsdiskussion

12.30 Uhr

Mittagspause

13.30 Uhr

Das Jugendamt aus Sicht der Medien - Kommunikation in kritischen Situationen

  • Was erwarten Medienvertreter/innen von der Jugendhilfe?
  • Wie kann Kommunikation in der Zusammenarbeit gelingen oder misslingen, analysiert anhand filmischer Sequenzen?

Michael Konken,
Freier Journalist, Vorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbandes, Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten, Berlin

14.30 Uhr

Nachfragen und Plenumsdiskussion

15.00 Uhr

Kaffeepause

16.00 Uhr

Kindesmisshandlung und Kindesvernachlässigung - wie geht die Polizei vor?
Bericht aus der Praxis, auch in der Zusammenarbeit mit Jugendämtern

Gina Graichen,
Kriminalhauptkommissarin, Kommissariat für Delikte an Schutzbefohlenen, Landeskriminalamt Berlin

16.30 Uhr

Best case -worst case?!
Zu guter Arbeit gehört auch gute Öffentlichkeitsarbeit …

Podiumsdiskussion

Es diskutieren:

Gina Graichen,
Kriminalhauptkommissarin, Kommissariat für Delikte an Schutzbefohlenen, Landeskriminalamt Berlin

Dr. Detlev Klaus,
Leiter des Jugendamtes der Stadt Magdeburg

Michael Konken,
Freier Journalist, Vorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbandes, Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten, Berlin

Dr. Maria Kurz-Adam,
Leiterin des Jugendamtes der Stadt München

Frank Millert,
Kriminaloberrat, Pressesprecher der Berliner Polizei und Leiter des Stabsbereiches 4 beim Stab des Polizeipräsidenten

Jens Schellhass,
Journalist, Radio Bremen Hörfunk, Redaktionen Kultur/Politik (u.a. Feature "Kevin und die Folgen", 2008)

Cornelia Scheplitz,
Abteilungsleiterin, Amt für Jugend und Soziales, Jugendamt Frankfurt (Oder)

17.30 Uhr

Abendimbiss
Gelegenheit zur Fortführung der Diskussion, Ende des ersten Arbeitstages

Freitag, 24. April 2009

9.00 Uhr

Fortsetzung der Tagung im Plenum

Moderation:
Dr. Siegfried Haller,

Leiter des Jugendamtes der Stadt Leipzig

Das Jugendamt im Spiegel der Medien
Aktuelle Forschungsergebnisse:

  • "Kevin" und die Medien - eine qualitative Auswertung
  • Jugendämter in Rheinland-Pfalz zwischen 2006 und 2008 in der Presse - eine quantitative Auswertung
  • Ergebnisse von Experteninterviews mit Jugendamtsleiter/innen über Probleme und Chancen, die in der Zusammenarbeit mit den Medien liegen

Sonja Enders,
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Fachbereich Erziehungswissenschaften, Universität Koblenz-Landau

9.45 Uhr

Kurze Pause

10.00 Uhr

Öffentlichkeitsarbeit ist ein Führungsthema an jedem Tag.
3 Statements aus der kommunalen Praxis

I. Statement:
Eine fachliche Retrospektive: Fallverständnis und Fallentwicklung nach Abzug der "Sensationskarawane"

Dr. Peter Marquard,
Leiter des Amtes für Soziale Dienste Bremen

II. Statement:
Gestaltung amtsinterner Informationswege und Regelungsbedarfe (Standards) bis hin zu einem Notfallplan im Akutfall

Petra-Daniela Hörner,
Abteilungsleiterin Förderung freier Träger, Entgeltfinanzierung und Pressearbeit, Jugendamt Stuttgart

III. Statement:
Umgang mit Medienvertretern zwischen Ergebnisvermittlung und Fehleranalyse

Anselm Brößkamp,
Leiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes im Kreis Plön

11.00 Uhr

Plenumsdiskussion

11.30 Uhr

Mittagspause

12.00 Uhr

Das selbstbewusste und verantwortungsvolle Jugendamt, "seine" Psychologie und der Umgang mit öffentlichem Druck
Was bedeutet ein "Fall" psychologisch für die Leitungsebene und den einzelnen Mitarbeiter? Wie verkraftet "man/frau" das öffentliche Interesse daran (u.a. auch in Internetforen oder Blogs)? Wie sehen Wege aus, damit umzugehen? Wie "stellt" man sich den Medien?

Manfred Karremann,
Dipl.-Sozialpädagoge, langjähriger Autor beim Stern und beim ZDF, Dokumentarfilmer und Referent bei der kriminalpolizeilichen Spezialausbildung des Bundeskriminalamtes (u.a. auch Autor des Fernseh-Beitrages in der ZDF-Reihe 37 Grad: "Was geschah mit Karolina?" und des Dokumentarfilmes ?"Wir sind doch Kinder?"), Friedrichshafen

Thomas Krützberg,
Leiter des Jugendamtes Duisburg

13.30 Uhr

Ende der Tagung

Praktische Hinweise

Veranstalter:

Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik
Ernst-Reuter-Haus, Berlin
Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin
Telefon: 030/39001-136
Fax: 030/39001-146
E-Mail: agfj@difu.de
Internet: www.fachtagungen-jugendhilfe.de

Tagungsort:

Ernst-Reuter-Haus, Berlin siehe Adresse des Veranstalters

Anmeldung:

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und auf den angesprochenen Teilnehmerkreis beschränkt.
Bitte melden Sie sich schriftlich bis zum 15.04.2009 an. Ihre Anmeldung ist verbindlich. Die Anmeldebestätigung/Rechnung erhalten Sie spätestens nach Anmeldeschluss. Bei Abmeldung Ihrerseits nach dem 09.04.2009 ist die volle Gebühr gültig; die Tagungsunterlagen werden Ihnen in diesem Fall zugesandt. Selbstverständlich ist Ihre Anmeldung ggf. auf eine andere von Ihnen benannte Person übertragbar.

Kosten:

Die Tagungsgebühr beträgt 90 Euro. Bitte überweisen Sie diesen Betrag nach Erhalt der Rechnung/Bestätigung auf das angegebene Konto. Getränke und Verpflegung in den Pausen sind frei.

Übernachtung:

Die Buchung im Hotel nehmen Sie bitte selbst vor. Ihre Übernachtung zahlen Sie bitte bei Abreise direkt im Hotel.

Das Hotel ALLEGRA/ALBRECHTSHOF stellt bis 09.03.2009 ein Zimmerkontingent zur Verfügung, das unter dem Stichwort "AGFJ" abgerufen werden kann. Das Einzelzimmer kostet im ALLEGRA pro Nacht 88 Euro inkl. Frühstück, im ALBRECHTSHOF 93 Euro inkl. Frühstück
Adresse: Albrechtstr. 17 bzw. 8, 10117 Berlin
(Nähe S-Bahnhof Friedrichstraße, drei S-Bahn-Stationen vom Tagungsort entfernt).
Telefon: 030/3 08 86-0
Fax: 030/3 08 86-1 00
e-mail: allegra@albrechtshof-hotels.de bzw. albrechtshof@albrechtshof-hotels.de

Anreise:

Das Ernst-Reuter-Haus befindet sich im Zentrum Berlins, direkt am S-Bahnhof Tiergarten, zwei S-Bahn-Stationen vom Hauptbahnhof entfernt.

Eine ausführliche Wegbeschreibung erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung.

 

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