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Das aktive Jugendamt im familiengerichtlichen Verfahren

Fachtagung, Berlin, 01.-02.10.2009
Programm

Donnerstag, 01.10 2009

11.00 Uhr

Eröffnung:
Prof. Dr.-Ing. Klaus-J. Beckmann,
Wissenschaftlicher Direktor, Institutsleiter und Geschäftsführer, Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin

Dr. Thomas Meysen,
Fachlicher Leiter, Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF), Heidelberg

Moderation: Dr. Thomas Meysen, DIJuF, Heidelberg

11.20 Uhr

Was brauchen Familien in der Krise? Was brauchen Familien an der Schwelle zur Fremdbestimmung durch das Familiengericht?
Was brauchen Familien in Trennungs- und Scheidungssituationen?
Welche Hilfen können Institutionen zur Konfliktlösung geben?
Wer hört das Kind (an)?

Dr. Helmuth Figdor,
Psychoanalytiker, Kinderpsychotherapeut und Erziehungsberater, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Psychoanalytische Pädagogik, Dozent am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien

Nachfragen und Diskussion

12.30 Uhr

Mittagspause

13.30 Uhr

Das familiengerichtliche Verfahren nach dem FamFG

Ministerialrat Dr. Christian Meyer-Seitz,
Leiter des Referates Zivilprozess im Bundesministerium der Justiz (BMJ), Berlin

Nachfragen und Diskussion

15.00 Uhr

Diskussion in drei Foren:
Das Gesetz zur Erleichterung familiengerichtlicher Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls (KiWoMaG): Erste Erfahrungen und Fragen aus der Praxis

Forum 1:

Erörterung der Kindeswohlgefährdung

Moderation:
Dr. Kerstin Ferse,

Leiterin des Allgemeinen Sozialen Dienstes, Jugendamt Dresden

Input:
Johannes Schmitt-Althaus,

Leiter der Abteilung Familie und Jugend 1, Jugendamt Stuttgart

Michael Grabow,
Richter am Amtsgericht Pankow-Weißensee, Berlin

Forum 2:

Der frühe erste Termin bei Trennung und Scheidung

Moderation:
Petra Stibane,
Abteilungsleiterin Kindschaftsrecht und Unterhaltsvorschuss, Jugendamt Leipzig

Input:
Wolfgang Rüting,

Leiter des Kreisjugendamtes Warendorf

Kathrin Wessels,
Richterin am Amtsgericht Hannover

Forum 3:

Anforderung an Jugendamt, Gericht (und Polizei) im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt

Moderation:
Dr. Thomas Meysen,

Fachlicher Leiter, Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF), Heidelberg

Input:
Dr. Susanne Heynen,

Leiterin des Jugendamtes Karlsruhe

Sabine Heinke,
Familienrichterin, Aufsichtsführende Richterin am Amtsgericht - Familiengericht - Bremen

 

Die Kaffeepause wird individuell in den Foren festgelegt.

17.00 Uhr

Neue Anforderungen an die Kooperation von Familiengericht und Jugendhilfe: Aufgabenklärung und Rollenverständnis

Gregor Profitlich,
Familienrichter, Amtsgericht Tempelhof/Kreuzberg, Berlin

Winfried Flemming,
Referent, Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Berlin

Nachfragen und Diskussion

 

Freitag, 02.10.2009

09.00 Uhr

Fortsetzung der Tagung im Plenum

Moderation:
Hanne Stürtz,
Geschäftsführerin des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF), Heidelberg

09.10 Uhr

Mitwirkungsmöglichkeiten des Jugendamtes im Verfahren:
Rechtliche Grundlagen und fachliche Standards bei Kindeswohlgefährdung, bei Trennung und Scheidung und bei häuslicher Gewalt

Dr. Thomas Meysen,
Fachlicher Leiter, Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF), Heidelberg

10.00 Uhr

Die weiteren Akteure im familiengerichtlichen Verfahren:

  • Umgangspflegschaft
  • Verfahrensbeistand
  • Erziehungsberatung

Statement "Umgangspflegschaft"

Birgit Büchner,
Juristin und Sozialpädagogin, Geschäftsführerin des Vereins und Leiterin der Koordinierungsstelle Verfahrenspflegschaften, Anwalt des Kindes e.V., München

Statement "Verfahrensbeistand"

Reinhard Prenzlow,
Verfahrensbeistand, Stellvertretender Vorsitzender der BAG Verfahrenspflegschaft für Kinder und Jugendliche e.V., Hannover/Garbsen

Statement "Erziehungsberatung"

Matthias Weber,
Dipl.-Psychologe, Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberater und Psychotherapeut, Melsbach

11.30 Uhr

Mittagspause

12.00 Uhr

Podiumsdiskussion: "Zusammen aktiv?"
Was muss ich in meinem Arbeitsbereich konkret ändern?

Beate Schiffer,
Leiterin des Fachbereichs Jugend und Soziales, Vorstandsmitglied DIJuF e.V., Heiligenhaus

Susanne Lehmann,
Richterin, Amtsgericht Bückeburg

Matthias Weber,
Dipl.-Psychologe, Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberater und Psychotherapeut, Melsbach

13.00 Uhr

Ende der Tagung

 
 

Praktische Hinweise

Veranstalter:

Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik
Ernst-Reuter-Haus, Berlin
Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin
Telefon: 030/39001-136
Fax: 030/39001-146
E-Mail: agfj@difu.de
Internet: www.fachtagungen-jugendhilfe.de

Tagungsort:

Ernst-Reuter-Haus, Berlin siehe Adresse des Veranstalters

Anmeldung:

Bitte melden Sie sich schriftlich bis zum 21. September 2009 an. Ihre Anmeldung ist verbindlich. Die Anmeldebestätigung/Rechnung erhalten Sie spätestens nach Anmeldeschluss. Bei Abmeldung Ihrerseits nach dem 21.09.2009 ist die volle Gebühr gültig; die Tagungsunterlagen werden Ihnen in diesem Fall zugesandt. Selbstverständlich ist Ihre Anmeldung ggf. auf eine andere von Ihnen benannte Person übertragbar.

Kosten:

Die Tagungsgebühr beträgt 90 Euro. Bitte überweisen Sie diesen Betrag nach Erhalt der Rechnung/Bestätigung auf das angegebene Konto. Getränke und Verpflegung in den Pausen sind frei.

Übernachtung:

Die Buchung im Hotel nehmen Sie bitte selbst vor. Ihre Übernachtung zahlen Sie bitte bei Abreise direkt im Hotel.
Angebot: Das Hotel ALLEGRA/ALBRECHTSHOF stellt bis 10.08.2009 ein Zimmerkontingent zur Verfügung, das unter dem Stichwort „AGFJ“ abgerufen werden kann. Das Einzelzimmer kostet im ALLEGRA pro Nacht 88 Euro inkl. Frühstück, im ALBRECHTSHOF pro Nacht 93 Euro inkl. Frühstück.

Adresse: Hotel Allegra/Albrechtshof, Albrechtstr. 8, 10117 Berlin
(Nähe S-Bahnhof Friedrichstraße, drei S-Bahn-Stationen vom Tagungsort entfernt).
Telefon: 030/3 08 86-0
Fax: 030/3 08 86-1 00
E-Mail: allegra@albrechtshof-hotels.de

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Das Ernst-Reuter-Haus befindet sich im Zentrum Berlins, direkt am S-Bahnhof Tiergarten, zwei S-Bahn-Stationen vom Hauptbahnhof entfernt.

Von den Bahnhöfen Hauptbahnhof, Ostbahnhof, Friedrichstraße fahren Sie mit der S-Bahn in westliche Richtung (Wannsee, Spandau, Westkreuz, Potsdam) bis Bahnhof Tiergarten.

Vom Flughafen Tegel mit dem Bus X9 oder 109 bis zum Bahnhof Zoologischer Garten, eine Station mit der S-Bahn in östliche Richtung (Ahrensfelde, Mahlsdorf, Strausberg, Wartenberg, Schönefeld) bis Bahnhof Tiergarten.

Der JetExpressBus TXL ab Flughafen Tegel hält am Hauptbahnhof - täglich bis 21:00 Uhr im 10-Minuten-Takt, weiter wie oben.

Vom Flughafen Schönefeld nutzen Sie bitte den Airport-Express bis zum Ostbahnhof, steigen dort um und fahren weiter bis zum S-Bhf. Tiergarten, jede S-Bahn Richtung Westen (Westkreuz, Spandau, Potsdam, Wannsee) ist möglich. Die AirportExpress-Züge (RE 7 und RE 14) verkehren täglich zwischen 5.00 Uhr und 24.00 Uhr im 30-Minuten-Takt zwischen zahlreichen Berliner Bahnhöfen und dem Flughafen Schönefeld.

Außerdem gibt es eine Busverbindung SXF 1 von Schönefeld bis zum S-Bahnhof Südkreuz - Fahrtdauer 17 Minuten. Von dort ist der Hauptbahnhof in 5 Minuten mit dem Regionalexpress zu erreichen.

Anreise mit dem PKW: Aus allen Richtungen ins Zentrum (Tiergarten), Straße des 17. Juni, zwischen Ernst-Reuter-Platz und Siegessäule.

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zuletzt geändert am 31.08.2009 - Kontakt: webmaster@fachtagungen-jugendhilfe.de - Impressum