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Wenn frühe Hilfen nicht greifen. Unterbringung von Klein(st)kindern

Fachtagung, Berlin, 12.-13.11.2009
Programm

Donnerstag, 12.11.2009

11.00 Uhr

Eröffnung und inhaltliche Einführung in das Tagungsthema:
(Zeitweilige) Unterbringung von Klein(st)kindern - Ist das Problem ein Problem?

  • Wie sieht der Bundestrend in Bezug auf Inobhutnahmen aus und wie stellt sich die Situation am Beispiel einiger Großstädte und Landkreise dar?
  • Welche Erfahrungen gibt es mit bisherigen Unterbringungsformen und welche Innovationen sind notwendig?
Bruno Pfeifle,
Leiter des Jugendamtes der Landeshauptstadt Stuttgart, Vorsitzender des Beirates Jugendhilfe der Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik

Moderation:

Rainer Kröger,
Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Erziehungshilfe e.V., Bundesvereinigung, Hannover, Vorstand, Diakonieverbund Schweicheln e.V., Hiddenhausen

12.00 Uhr

Trauma oder neue Chance? Trennungen junger Kinder im Familienkonflikt

Dr. Jörg Maywald,
Geschäftsführer, Deutsche Liga für das Kind, Berlin

13.00 Uhr

Mittagspause

14.00 Uhr

"Wie wir wurden, was wir sind" - riskante Entwicklungswege von Klein(st)kindern

Dr. Mauri Fries,
Dipl.-Psychologin, systemische Familientherapeutin und Supervisorin, Martha-Muchow-Institut, Berlin

15.00 Uhr

Weiterarbeit in Arbeitsgruppen: Vorstellung und Diskussion von Praxisbeispielen
(Kaffeepause wird individuell festgelegt)

AG 1

Stationäre Inobhutnahme

(1) Kinderkriseneinrichtung für Kleinstkinder

Thomas Knietzsch,
Geschäftsführer der "Kinder lernen Leben gGmbH/KileLe", Berlin

(2) Kinderkrisenhilfe - stationäre Krisenklärung (Inobhutnahme, Abklärung, Rückführung)

Michael Kaiser,
Dipl.-Pädagoge, Erziehungsleiter, Kinderheim St. Mauritz, Münster

AG 2

Bereitschaftspflege

(1) Bereitschaftspflege in der Stadt Düsseldorf

Stephan Siebenkotten-Dalhoff,
Abteilungsleiter Kinderhilfezentrum, Jugendamt Düsseldorf

(2) Befristete Unterbringung in Erziehungsfamilien in Berlin (§ 34 SGB VIII)
Peter Heinßen
,
Geschäftsführer proFam - gemeinnützige Gesellschaft zur Familienpflege mbH, Berlin

AG 3

Mutter-Kind-Einrichtung

(1) Arbeit mit psychisch kranken und/oder behinderten Müttern

Anne Muskatewitz,
Mitarbeiterin, St. Josef-Haus, Sozialdienst Katholischer Frauen Wesel e.V.

(2) Mutter-Kind-WG - Flexi WG Dresden City und betreuungsintensives Familienwohnen

Claudia Puschmann und Diana Füssel,
Pädagogische Mitarbeiterinnen, Outlaw - Gesellschaft für Kinder und Jugendhilfe gGmbH, Dresden

AG 4

Intensive Arbeit mit Mutter und Kind

(1) Anleitung von jungen Müttern - integriert in eine Wohngruppe

Sigrid Bode,
Einrichtungsleiterin, St. Annastift Kinderheim, Ludwigshafen

(2) Mutter-Kind-Angebot mit Clearing und Training im Notaufnahmebereich

Marina Schmidt,
Mitarbeiterin, Notaufnahmebereich, Julie-Pfeiffer-Gruppe, Jugendamt Stuttgart

AG 5

Ambulante Krisenintervention

(1) Ambulante Krisenintervention in Familien (KINT)

Randi Speer,
Leiterin des interdisziplinären Fachdienstes, Diakonische Jugendhilfe Region Heilbronn e.V., Leiterin der Frühen Hilfen im Stadt- und Landkreis Heilbronn

(2) Flexible Hilfen für Mutter und Kind

Andrea Dillage,
Leiterin des Therapeutischen Zentrums Region Stadtlohn/Gescher, Evangelische Jugendhilfe Münsterland gGmbH, Gescher

18.00 Uhr

Abendimbiss

 

Freitag, 13.11.2009

09.00 Uhr

Fortsetzung der Tagung im Plenum

Moderation:

Wolfgang Trede,
Leiter des Jugendamtes Landkreis Böblingen

Hilfen für Kleinstkinder in Krisen: Chancen und Risiken an einem neuen Lebensort auf Zeit

Prof. Dr. Klaus Wolf
Professor für Sozialpädagogik, Universität Siegen

Nachfragen

10.00 Uhr

Kaffeepause

10.30 Uhr

Moderierte Rundtischgespräche, strukturiert durch "Leitfragen"

Moderatoren:

  1. Rainer Kröger,
    Vorstand Diakonieverbund Schweicheln

  2. Johannes Horn,
    Leiter des Jugendamtes Düsseldorf

  3. Wolfgang Trede,
    Leiter des Jugendamtes Landkreis Böblingen

  4. Anna Pohl,
    Leiterin des Jugendamtes Münster

  5. Cornelia Scheplitz,
    Leiterin des Fachbereichs Jugend und Soziales, Frankfurt (Oder)

  6. Dr. Herbert Wiedermann,
    Leiter des Landesjugendamtes und Abteilungsleiter Überregionale Förderung und Beratung, Amt für Familie, Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz, Hamburg

12.00 Uhr

Abschlussgespräch im Plenum:
"Was packe ich in meinen Koffer für die Reise nach Hause?"
Was nehme ich aus dieser Tagung mit …

Dr. Mauri Fries (angefragt) und
Barbara Bütow,
Martha-Muchow-Institut, Berlin

13.00 Uhr

Ende der Fachtagung

 
 

Praktische Hinweise

Veranstalter:

Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik
Ernst-Reuter-Haus, Berlin
Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin
Telefon: 030/39001-136
Fax: 030/39001-146
E-Mail: agfj@difu.de
Internet: www.fachtagungen-jugendhilfe.de

Tagungsort:

Ernst-Reuter-Haus, Berlin siehe Adresse des Veranstalters

Anmeldung:

Bitte melden Sie sich schriftlich bis zum 30. Oktober 2009 an. Ihre Anmeldung ist verbindlich. Die Anmeldebestätigung/Rechnung erhalten Sie spätestens nach Anmeldeschluss. Bei Abmeldung Ihrerseits nach dem 30.10.2009 ist die volle Gebühr gültig; die Tagungsunterlagen werden Ihnen in diesem Fall zugesandt. Selbstverständlich ist Ihre Anmeldung ggf. auf eine andere von Ihnen benannte Person übertragbar. Bitte geben Sie auch die von Ihnen gewählten Arbeitsgruppen an.

Kosten:

Die Tagungsgebühr beträgt 90 Euro.
Bitte überweisen Sie diesen Betrag nach Erhalt der Rechnung/Bestätigung auf das angegebene Konto. Getränke und Verpflegung in den Pausen sind frei.

Übernachtung:

Die Buchung im Hotel nehmen Sie bitte selbst vor. Ihre Übernachtung zahlen Sie bitte bei Abreise direkt im Hotel.
Angebot: Das Hotel ALLEGRA/ALBRECHTSHOF stellt bis 17.09.2009 ein Zimmerkontingent zur Verfügung, das unter dem Stichwort „AGFJ“ abgerufen werden kann. Das Einzelzimmer kostet im ALLEGRA pro Nacht 88 Euro inkl. Frühstück, im ALBRECHTSHOF pro Nacht 93 Euro inkl. Frühstück.

Adresse: Hotel Allegra/Albrechtshof, Albrechtstr. 8, 10117 Berlin
(Nähe S-Bahnhof Friedrichstraße, drei S-Bahn-Stationen vom Tagungsort entfernt).
Telefon: 030/3 08 86-0
Fax: 030/3 08 86-1 00
E-Mail: allegra@albrechtshof-hotels.de

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Das Ernst-Reuter-Haus befindet sich im Zentrum Berlins, direkt am S-Bahnhof Tiergarten, zwei S-Bahn-Stationen vom Hauptbahnhof entfernt.

Von den Bahnhöfen Hauptbahnhof, Ostbahnhof, Friedrichstraße fahren Sie mit der S-Bahn in westliche Richtung (Wannsee, Spandau, Westkreuz, Potsdam) bis Bahnhof Tiergarten.

Vom Flughafen Tegel mit dem Bus X9 oder 109 bis zum Bahnhof Zoologischer Garten, eine Station mit der S-Bahn in östliche Richtung (Ahrensfelde, Mahlsdorf, Strausberg, Wartenberg, Schönefeld) bis Bahnhof Tiergarten.

Der JetExpressBus TXL ab Flughafen Tegel hält am Hauptbahnhof - täglich bis 21:00 Uhr im 10-Minuten-Takt, weiter wie oben.

Vom Flughafen Schönefeld nutzen Sie bitte den Airport-Express bis zum Ostbahnhof, steigen dort um und fahren weiter bis zum S-Bhf. Tiergarten, jede S-Bahn Richtung Westen (Westkreuz, Spandau, Potsdam, Wannsee) ist möglich. Die AirportExpress-Züge (RE 7 und RE 14) verkehren täglich zwischen 5.00 Uhr und 24.00 Uhr im 30-Minuten-Takt zwischen zahlreichen Berliner Bahnhöfen und dem Flughafen Schönefeld.

Außerdem gibt es eine Busverbindung SXF 1 von Schönefeld bis zum S-Bahnhof Südkreuz - Fahrtdauer 17 Minuten. Von dort ist der Hauptbahnhof in 5 Minuten mit dem Regionalexpress zu erreichen.

Anreise mit dem PKW: Aus allen Richtungen ins Zentrum (Tiergarten), Straße des 17. Juni, zwischen Ernst-Reuter-Platz und Siegessäule.

© 1996-2010 Deutsches Institut für Urbanistik GmbH, Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe
zuletzt geändert am 23.07.2009 - Kontakt: webmaster@fachtagungen-jugendhilfe.de - Impressum