Weitere Informationen zur Tagung:
button Thema
button Programm
button Tagungsbericht
button Literatur
button Bilder

Das Jugendamt der Zukunft - "Mädchen für alles" oder "Restjugendamt"?

Eine jugendhilfepolitische Debatte für LeiterInnen von Jugendämtern und ASD

Tagung, Berlin, 15.-16.04.2010
Programm

Donnerstag, 15. April 2010

11.00 Uhr

Eröffnung, Einführung in das Tagungsthema und Moderation:

Dr. Siegfried Haller,
Leiter des Jugendamtes Leipzig

11.10 Uhr

Das Jugendamt - ein „Mädchen für alles?“ Was sagt das KJHG?
Ein Statement vom „Architekten“ des Kinder- und Jugendhilfegesetzes

Ministerialrat Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Wiesner,
Leiter des Referates Kinder- und Jugendhilferecht, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin

11.45 Uhr

„Treffen der Generationen“ – Alte und neue „Architekten der Kinder- und Jugendhilfe“ diskutieren:
Podiumsdiskussion mit „alten“ Jugendamtsleiter/innen
, die zu Beginn der Einführung des KJHG Jugendamtsleiter/in wurden und ihr Amt aufgrund des KJHG gestaltet haben, und jüngeren Jugendamtsleitern und Wissenschaftlern, die ihre Vorstellungen darüber vortragen, was ihre (neuen?) Aufgaben und Ziele als Jugendamtsleiter/in wären.

Gesprächspartner:
Kay Biesel,

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundesmodellprojekts des BMFSFJ „Aus Fehlern lernen: Qualitätsmanagement im Kinderschutz“, Berlin

Bruno Pfeifle,
Jugendamtsleiter der Landeshauptstadt Stuttgart

Cornelia Scheplitz,
Leiterin der Abteilung Jugend, Familie, Soziale Dienste im Amt für Jugend und Soziales, Frankfurt (Oder)

Norbert Schweers,
Jugendamtsleiter der Landeshauptstadt Potsdam

Prof. Dr. Holger Ziegler,
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bielefeld

Mit offener Plenumsdiskussion

13.15 Uhr

Mittagspause

14.00 Uhr

Die neue Architektur des Jugendamtes der Zukunft – „gestaltet“ nach gesellschaftspolitischen Erfordernissen und wissenschaftlichen Erkenntnissen

Prof. Dr. Joachim Merchel,
Fachbereich Sozialwesen, Fachgruppe Organisation und Management, Fachhochschule Münster

Nachfragen und Plenumsdiskussion

15.00 Uhr

Die neue Architektur des Jugendamtes der Zukunft – gestaltet von der kommunalen Praxis
Eine Diskussion in 2 Foren über Aufgabenprofil, Schnittstellen, Ressourcen und Perspektiven des „Jugendamtes der Zukunft“ sowie über eine engere Vernetzung von Jugendamt, Schulamt , Kinder- und Jugendgesundheitsdienst, Jobcenter, Familiengericht und Psychiatrie.

(Die Kaffeepause findet von 16.00-16.30 Uhr statt.)

Forum 1:

Städtische Jugendämter

Moderation und Berichterstattung im Plenum:
Dr. Herbert Wiedermann,
Leiter des Landesjugendamtes Hamburg

Input:

Thomas Krützberg,
Leiter des Jugendamts Duisburg
+ 1 Kooperationspartner von der Polizei

Norbert Schweers,
Jugendamtsleiter der Landeshauptstadt Potsdam
+ 1 Kooperationspartner aus einem Schnittstellenbereich

Forum 2:

Jugendämter in Landkreisen

Moderation und Berichterstattung im Plenum:
Klaus Ruffing,
Jugendamtsleiter, Jugendamt Saarpfalz-Kreis, Homburg

Input:

Gerhard Beubl,
Leiter des Jugendamts des Landkreises Freising
+ 1 Kooperationspartner aus dem Staatlichen Schulamt

Birgit Stephan,
Leiterin des Jugendamtes des Landkreises Nordfriesland, Husum
+ 1 Kooperationspartner aus dem Bereich der Frühförderung

17.30 Uhr

Ergebnispräsentation aus den Foren im Plenum:
Das Jugendamt der Zukunft in (m)einer Stadt bzw. in (m)einem Landkreis

18.00 Uhr

Ende des 1. Arbeitstages

 

Freitag, 16. April 2009

09.00 Uhr

Fortsetzung der Tagung

Einstimmung auf den 2. Arbeitstag und Moderation:

Dr. Siegfried Haller,
Leiter des Jugendamtes Leipzig

Wie machen es „die Anderen“? Das Jugendamt im europäischen Ausland am Beispiel von ITALIEN

Dott. Eugenio Bizzotto,
Direktor des Landesamtes für Familie, Frau und Jugend, Bozen

Nachfragen und Diskussion

10.00 Uhr

Kurze Pause

10.15 Uhr

Die neue Architektur des Jugendamtes der Zukunft – gestaltet von einer Beratungsfirma
Die Berliner Jugendämter der Zukunft sollen sich verändern.
Wie sollte ein neu gestaltetes Berliner „Musterjugendamt“ aussehen?
Und was halten die kommunalen Praktiker/innen davon?

Die Beratungsfirma „Steria Mummert Consulting“ hat im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung das Projekt „Personalausstattung eines sozialräumlich organisierten Jugendamtes“ bearbeitet. Ein Ergebnis dieses Projektes ist, dass es das heutige Jugendamt zukünftig nicht mehr geben wird. Gleichzeitig hat die Firma das „Aufgabenspektrum des Musterjugendamtes“ entworfen, das auf dieser Tagung vorgestellt und diskutiert werden soll.

Einführung:

Sigrid Klebba,
Leiterin der Abteilung Jugend und Familie, Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Landesjugendamt, Berlin

Vorstellung der Studie:

Holger Schulze,
Mitarbeiter, Steria Mummert Consulting, Berlin

Statement aus der Berliner Jugendamtspraxis:

Kerstin Stappenbeck,
Leiterin des Jugendamtes Treptow-Köpenick von Berlin

Nachfragen und Diskussion

11.45 Uhr

Kaffeepause

12.15 Uhr

Abschlussvortrag mit anschließender Plenumsdiskussion:
Ein neues Leitbild für das Jugendamt der Zukunft?
Eckpunkte zu den Alleinstellungsmerkmalen und zum zukünftigen Profil des Jugendamtes

Dr. Maria Kurz-Adam,
Jugendamtsleiterin der Landeshauptstadt München

13.00 Uhr

Ende der Tagung

 
 

Praktische Hinweise

Veranstalter:

Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe
in der Deutsches Institut für Urbanistik GmbH
Zimmerstraße 13-15, 10969 Berlin
Telefon: 030/39001-136
Fax: 030/39001-146
E-Mail: agfj@difu.de
Internet: www.fachtagungen-jugendhilfe.de

Tagungsort:

Deutsches Institut für Urbanistik
siehe Adresse des Veranstalters

Anmeldung:

Bitte melden Sie sich schriftlich bis zum 09. April 2010 an. Ihre Anmeldung ist verbindlich. Die Anmeldebestätigung/Rechnung erhalten Sie spätestens nach Anmeldeschluss. Bei Abmeldung Ihrerseits nach dem 09. April 2009 ist die volle Gebühr gültig; die Tagungsunterlagen werden Ihnen in diesem Fall zugesandt.

Kosten:

Die Tagungsgebühr beträgt 110 Euro.
Bitte überweisen Sie diesen Betrag nach Erhalt der Rechnung/Bestätigung auf das angegebene Konto. Getränke und Verpflegung in den Pausen sind frei.

Übernachtung:

Eine Liste der umliegenden Hotels erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung/Rechnung.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Ab Hauptbahnhof:
S-Bahn in östliche Richtung (Ahrensfelde, Wartenberg, Mahlsdorf, Strausberg, Erkner) bis Bahnhof Friedrichstraße, umsteigen in die U-Bahn (U6) Richtung Alt Mariendorf, bis zum U-Bf. Kochstraße.

Weitere Anreisemöglichkeiten erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung.

© 1996-2010 Deutsches Institut für Urbanistik GmbH, Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe
zuletzt geändert am 15.02.2010 - Kontakt: webmaster@fachtagungen-jugendhilfe.de - Impressum