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Frühe Hilfen auch für Jugendliche? Gilt der Schutzauftrag § 8a SGB VIII bis zur Volljährigkeit?

Fachtagung, Berlin, 07.-08.10.2010
Programm

Donnerstag, 07. Oktober 2010

11.00 Uhr

Eröffnung der Tagung und Moderation des ersten Arbeitstages

Bruno Pfeifle,
Leiter des Jugendamtes Stuttgart, Beiratsvorsitzender der Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik

11.15 Uhr

Aktuelle (rechtliche) Entwicklungen im Kinderschutz

Ministerialrat Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Wiesner,
ehemaliger Leiter des Referates Kinder- und Jugendhilferecht, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin

Nachfragen und Diskussion

12.00 Uhr

Stand der Umsetzung des § 8a SGB VIII in der Praxis:

  • Was sagen uns die Daten?
  • Was wurde für welche Altersgruppen umgesetzt?
  • Wie wird die "insoweit erfahrende Fachkraft" eingesetzt?
  • Wie sieht es mit der Altersgruppe der Jugendlichen aus?

Sandra Fendrich,
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendhilfestatistik, Universität Dortmund

Nachfragen und Diskussion

12.45 Uhr

Mittagspause

14.00 Uhr

Meine Erfahrungen als "insoweit erfahrene Fachkraft":
4 Statements aus der kommunalen Praxis

Gerald Gruß,
Diplom-Psychologe, Systemischer Familientherapeut, Kinderschutzzentrum Leipzig

Manfred Schilling,
ASD- Leiter, Landkreis Kassel

Anja Stock-Hüttl,
Projektleitung "Vertiefte Berufsorientierung", Jugendhaus Stuttgart

N.N.,
Schulsozialarbeit/Schulleiter

mit anschließender Diskussion

15.30 Uhr

Kaffeepause

16.00 Uhr

Lebenslagen Jugendlicher heute unter dem Blickwinkel von Kinder- und Jugendschutz. Was sind Gefährdungslagen Jugendlicher im Sinne des § 8a SGB VIII?

Prof. Dr. Holger Ziegler,
Professor für Soziale Arbeit, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld

Nachfragen und Plenumsdiskussion

17.00 Uhr

Ende des ersten Arbeitstages

 

Freitag, 08. Oktober 2010

09.00 Uhr

Fortsetzung der Tagung im Plenum

Moderation:
Kerstin Landua
,
Leiterin der Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik, Berlin

Ist geschlossene Unterbringung Kinderschutz?

Dr. Hanna Permien,
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Deutsches Jugendinstitut e.V., München

09.45 Uhr

Täter als Subjekt des Kinderschutzes

Dr. Maria Kurz-Adam,
Jugendamtsleiterin der Landeshauptstadt München

10.30 Uhr

Was sind "gewichtige Anhaltspunkte" in meinem Arbeitsfeld …?

Erfahrungsaustausch in Arbeitsgruppen zum Kinder- und Jugendschutz in Bezug auf § 8a SGB VIII und gemeinsame Erarbeitung eines "Gefährdungskatalogs Opfer/Täter" für das jeweilige Arbeitsfeld

AG 1:

Streetwork

Jörg Bretschneider,
Streetworker, Bezirksamt Altona, Fachamt Jugend- und Familienhilfe, Straßensozialarbeit, Hamburg

AG 2:

Stationäre Hilfen

Klemens Richters, (angefragt),
Geschäftsführer, Kinderheim St. Mauritz, Münster

AG 3:

Jugendgerichtshilfe

Regina Quapp-Politz,
Abteilungsleiterin ASD, Jugendamt Stuttgart
Donald Bieß,
Leiter der Jugendgerichtshilfe Stuttgart

AG 4:

Offene Jugendarbeit

Stephan Glaremin,
Abteilungsleiter Jugendförderung, Jugendamt Düsseldorf

AG 5:

Beratungsstellen

Eduard Hild, (angefragt),
Dipl.-Psychologe, Koordinator für Qualitätssicherung, BkE online-Beratung, Bundeskonferenz für Erziehungsberatung, Fürth

12.00 Uhr

Mittagspause

12.30 Uhr

Vorstellung des "Gefährdungskatalogs Opfer/Täter" im Plenum und fachliche Kommentierung durch

Dr. Heinz Kindler,
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Deutsches Jugendinstitut e.V. München

14.00 Uhr

Ende der Fachtagung

 
 

Praktische Hinweise

Veranstalter:

Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe
in der Deutsches Institut für Urbanistik GmbH
Zimmerstraße 13-15, 10969 Berlin
Telefon: 030/39001-136
Fax: 030/39001-146
E-Mail: agfj@difu.de
Internet: www.fachtagungen-jugendhilfe.de

Tagungsort:

Mendelsohnbau Berlin
Alte Jakobstr. 149, 10969 Berlin

Anmeldung:

Bitte melden Sie sich schriftlich bis zum 27. September 2010 an. Ihre Anmeldung ist verbindlich. Die Anmeldebestätigung/Rechnung erhalten Sie zeitnah nach Ihrer Anmeldung. Bei Abmeldung Ihrerseits nach dem 27.09.2010 ist die volle Gebühr gültig; die Tagungsunterlagen werden Ihnen in diesem Fall zugesandt.

Kosten:

Die Tagungsgebühr beträgt 110 Euro.
Bitte überweisen Sie diesen Betrag nach Erhalt der Rechnung/Bestätigung auf das angegebene Konto. Getränke und Verpflegung in den Pausen sind frei.

Übernachtung:

Eine Liste der umliegenden Hotels erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Ab Hauptbahnhof:
Mit dem Bus M41 bis Hallesches Tor.

Ab Ostbahnhof:
Bus 248 Richtung Breitenbachplatz bis Zossener Brücke.

Ab Flughafen Tegel:
Bus 128 Richtung Osloer Str. bis U-Bahnhof Kurt-Schumacher-Platz, U-Bahnlinie U6 Richtung Alt-Mariendorf bis Hallesches Tor.
Oder: Expressbus TXL Richtung Alexanderplatz bis Hauptbahnhof, weiter wie oben.

Ab Flughafen Schönefeld:
Bus SXF 1 bis S-Bahnhof Südkreuz, Bus 248 Richtung Ostbahnhof bis Zossener Brücke.
Oder: Regionalbahn RE 7 bis Alexanderplatz, Bus 248 Richtung Breitenbachplatz bis Zossener Brücke.

© 1996-2012 Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH, Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe
zuletzt geändert am 22.07.2010 - Kontakt: webmaster@fachtagungen-jugendhilfe.de - Impressum