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Psychisch gestört oder "nur" verhaltensauffällig? Kooperation von Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie in einem schwierigen Dunkelfeld

Eine Veranstaltung der Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik, Berlin, in Kooperation mit der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm

Fachtagung, Berlin, 11.-12.11.2010
Programm

Donnerstag, 11. November 2010

11.00 Uhr

Eröffnung der Tagung:

Prof. Dr. Klaus-J. Beckmann,
Wissenschaftlicher Direktor, Institutsleiter und Geschäftsführer, Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin, und

Prof. Dr. Jörg M. Fegert,
Ärztlicher Direktor, Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm

Moderation:
PD Dr. Ute Ziegenhain
,
Leitende Psychologin, Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm

11.20 Uhr

Einführungsreferat: „Zum Stand der Dinge“:

Diagnose ‚psychisch krank’?
Was heißt psychisch krank, was sind psychische Störungen? Was bedeutet das für die Belastungsfähigkeit der Kinder und Jugendlichen und welche besonderen Bedürfnisse haben diese Kinder?

(Parallele) Hilfesysteme?
Welche Unterstützungssysteme sind notwendig? Welche (speziellen) Angebote gibt es? Welche sind evidenzbasiert?

Gestiegene Fallzahlen im (Bundes-)Ländervergleich?
Wie haben sich die Fallzahlen im Laufe der letzten Jahre in Deutschland entwickelt? Wie sieht die Entwicklung im Ländervergleich aus?

Gestiegene Kosten, aber weniger Geld?
Mehr Fälle, aber nicht mehr Geld – welche Lösungen gibt es bzw. mit welcher Strategie werden bestimmte Kosten eingesetzt (Wirkungsfrage)?

Prof. Dr. Jörg M. Fegert,
Universitätsklinikum Ulm

Nachfragen und Plenumsdiskussion

12.45 Uhr

Mittagspause

14.00 Uhr

Es „knistert“ zwischen den Systemen: Wie sieht die Realität in der Kinder- und Jugendhilfe aus?
Schlaglichter aus deutschen Jugendämtern:

Thomas Harkenthal,
Leiter Abteilung Jugend, Familie und Schule, Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin

Dr. Susanne Heynen,
Leiterin des Jugendamtes Karlsruhe

Dr. Maria Kurz-Adam,
Leiterin des Jugendamtes München

Irene Paul,
Jugendamtsleiterin Landkreis Ostvorpommern, Anklam

Nachfragen und Diskussion

15.00 Uhr

Schwer psychisch gestörte Kinder und Jugendliche …
… und die hilflosen Helfer (oder doch nicht?)
aus Sicht der Psychiatrie

Prof. Dr. Renate Schepker,
Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychiatrie und Psychotherapie, Zentrum für Psychiatrie Weissenau, Abteilung Kinder- und Jugendpsychiatrie, Ravensburg

Nachfragen und Diskussion

16.00 Uhr

Kaffeepause

16.30 Uhr

Schwer psychisch gestörte Kinder und Jugendliche …
… und die hilflosen Helfer (oder doch nicht?)
aus Sicht der Jugendhilfe

Prof. Dr. Christian von Wolffersdorff,
Professor für Sozialpädagogik, Erziehungswissenschaftliche Fakultät, Universität Leipzig

17.30 Uhr

Ende des ersten Arbeitstages

 

Freitag, 12. November 2010

09.00 Uhr

Fortsetzung der Tagung:

Moderation:
Kerstin Landua
,
Leiterin der Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik, Berlin

„Vom Papier zum Gespräch zum Miteinander handeln“: Kommunale Strategien für die Zusammenarbeit von Kinder- und Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie
- Diskussion in Arbeitsgruppen -

AG 1:

Kennenlern-Seminar, Fallkonsultation und Krisentelefon …
Mögliche Strategien der unterschiedlichen Systeme am Beispiel der Jugendämter Stuttgart und Duisburg in der Kooperation mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Johannes Schmitt-Althaus,
Leiter der Abteilung Familie und Jugend 1, Jugendamt Stuttgart

Thomas Krützberg,
Leiter des Jugendamtes Duisburg

AG 2:

Die Kooperationsstrategien des Sozialpsychiatrisches Jugendhilfezentrums München/Ein Netz für die Schwierigsten: Kooperationsprojekt des Jugendamtes mit der Heckscher-Klinik

Dr. Maria Kurz-Adam,
Leiterin des Jugendamtes München

AG 3:

Strategien der Zusammenarbeit von Kinder- und Jugendpsychiatrie und Jugendhilfe im oberschwäbischen Raum und die damit gesammelten Erfahrungen in der kommunalen Praxis

Dr. med. Michael Kölch,
Oberarzt, und
PD Dr. Ute Ziegenhain,
Leitende Psychologin, Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm
Bernhard Scholten,
Leiter der Abteilung Familie und Generationen, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen Rheinland-Pfalz, Mainz

AG 4:

Hamburger Modellprojekt für sexuell auffällige Minderjährige – Familieninterventionsteam (FIT)

Bernd Priebe,
Theologe, Sexualpädagoge, Therapeut für sexuell misshandelte Kinder und Jugendliche (DGgKV e.V.), Wendepunkt e.V., Hamburg

AG 5:

Blackbox – Kooperation zwischen Kinder- und Jugendpsychiatrie, Jugendhilfe und Schule

Dr. Siegfried Haller,
Leiter des Jugendamtes der Stadt Leipzig

AG 6:

Med in NRW - Ein Projekt zur Schulverweigerung und Arbeitslosigkeit bei jungen Erwachsenen in Essen

Dr. med. Volker Reissner,
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Kliniken/Institut der Universität Duisburg-Essen

11.00 Uhr

Kaffeepause

11.30 Uhr

Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Kinder- und Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie unter den jetzigen gesetzlichen Rahmenbedingungen

Dr. med. Michael Kölch,
Oberarzt, und
PD Dr. Ute Ziegenhain,
Leitende Psychologin, Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm

12.30 Uhr

Noch einmal zum Stand der Dinge:
Was wäre, wenn die große Lösung käme …?
Und was sagt die Kinder- und Jugendhilfe dazu?

Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Wiesner,
ehemaliger Leiter des Referates Kinder- und Jugendhilferecht, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin

13.00 Uhr

Ende der Fachtagung

 
 

Praktische Hinweise

Veranstalter:

Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe
in der Deutsches Institut für Urbanistik GmbH
Zimmerstraße 13-15, 10969 Berlin
Telefon: 030/39001-136
Fax: 030/39001-146
E-Mail: agfj@difu.de
Internet: www.fachtagungen-jugendhilfe.de

Tagungsort:

Mendelsohnbau Berlin
Alte Jakobstr. 149, 10969 Berlin

Anmeldung:

Bitte melden Sie sich schriftlich bis zum 1. November 2010 an. Ihre Anmeldung ist verbindlich. Die Anmeldebestätigung/Rechnung erhalten Sie zeitnah nach Ihrer Anmeldung. Bei Abmeldung Ihrerseits nach dem 1.11.2010 ist die volle Gebühr gültig; die Tagungsunterlagen werden Ihnen in diesem Fall zugesandt.

Kosten:

Die Tagungsgebühr beträgt 110 Euro.
Bitte überweisen Sie diesen Betrag nach Erhalt der Rechnung/Bestätigung auf das angegebene Konto. Getränke und Verpflegung in den Pausen sind frei.

Übernachtung:

Eine Liste der umliegenden Hotels erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung/Rechnung.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Ab Hauptbahnhof:
Mit dem Bus M41 bis Hallesches Tor.

Ab Ostbahnhof:
Bus 248 Richtung Breitenbachplatz bis Zossener Brücke.

Ab Flughafen Tegel:
Bus 128 Richtung Osloer Str. bis U-Bahnhof Kurt-Schumacher-Platz, U-Bahnlinie U6 Richtung Alt-Mariendorf bis Hallesches Tor.
Oder: Expressbus TXL Richtung Alexanderplatz bis Hauptbahnhof, weiter wie oben.

Ab Flughafen Schönefeld:
Bus SXF 1 bis S-Bahnhof Südkreuz, Bus 248 Richtung Ostbahnhof bis Zossener Brücke.
Oder: Regionalbahn RE 7 bis Alexanderplatz, Bus 248 Richtung Breitenbachplatz bis Zossener Brücke.

© 1996-2012 Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH, Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe
zuletzt geändert am 28.10.2010 - Kontakt: webmaster@fachtagungen-jugendhilfe.de - Impressum