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Psychisch gestört oder "nur" verhaltensauffällig? Kooperation von Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie in einem schwierigen Dunkelfeld

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm

Fachtagung, Berlin, 13.-14.01.2011
Programm

Donnerstag, 13. Januar 2011

11.00 Uhr

Eröffnung der Tagung:

Prof. Dr. Klaus-J. Beckmann,
Wissenschaftlicher Direktor und Geschäftsführer, Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin, und

Prof. Dr. Jörg M. Fegert,
Ärztlicher Direktor, Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm

Moderation:
Prof. Dr. Ute Ziegenhain
,
Leitende Psychologin, Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm

11.20 Uhr

Einführungsreferat: „Zum Stand der Dinge“:

Diagnose ‚psychisch krank’?
Was heißt psychisch krank, was sind psychische Störungen? Was bedeutet das für die Belastungsfähigkeit der Kinder und Jugendlichen und welche besonderen Bedürfnisse haben diese Kinder?

(Parallele) Hilfesysteme?
Welche Unterstützungssysteme sind notwendig? Welche (speziellen) Angebote gibt es? Welche sind evidenzbasiert?

Gestiegene Fallzahlen im (Bundes-)Ländervergleich?
Wie haben sich die Fallzahlen im Laufe der letzten Jahre in Deutschland entwickelt? Wie sieht die Entwicklung im Ländervergleich aus?

Gestiegene Kosten, aber weniger Geld?
Mehr Fälle, aber nicht mehr Geld – welche Lösungen gibt es bzw. mit welcher Strategie werden bestimmte Kosten eingesetzt (Wirkungsfrage)?

Prof. Dr. Jörg M. Fegert,
Universitätsklinikum Ulm

Nachfragen und Plenumsdiskussion

12.45 Uhr

Mittagspause

14.00 Uhr

Es „knistert“ zwischen den Systemen: Wie sieht die Realität in der Kinder- und Jugendhilfe aus?
Schlaglichter aus deutschen Jugendämtern:

Thomas Harkenthal,
Leiter Abteilung Jugend, Familie und Schule, Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin

Dr. Susanne Heynen,
Leiterin des Jugendamtes Karlsruhe

Dr. Maria Kurz-Adam,
Leiterin des Jugendamtes München

Irene Paul,
Jugendamtsleiterin Landkreis Ostvorpommern, Anklam

mit offener Plenumsdiskussion

15.00 Uhr

Schwer psychisch gestörte Kinder und Jugendliche …
… und die hilflosen Helfer (oder doch nicht?)
aus Sicht der Psychiatrie

Prof. Dr. Renate Schepker,
Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychiatrie und Psychotherapie, Zentrum für Psychiatrie Weissenau, Abteilung Kinder- und Jugendpsychiatrie, Ravensburg

Nachfragen und Diskussion

16.00 Uhr

Kaffeepause

16.30 Uhr

Schwer psychisch gestörte Kinder und Jugendliche …
… und die hilflosen Helfer (oder doch nicht?)
aus Sicht der Jugendhilfe

Prof. Dr. Christian von Wolffersdorff,
Professor für Sozialpädagogik, Erziehungswissenschaftliche Fakultät, Universität Leipzig

17.30 Uhr

Ende des ersten Arbeitstages

 

Freitag, 14. Januar 2011

09.00 Uhr

Fortsetzung der Tagung:

Moderation:
Kerstin Landua
,
Leiterin der Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik, Berlin

„Vom Papier zum Gespräch zum Miteinander handeln“: Kommunale Strategien für die Zusammenarbeit von Kinder- und Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie
- Diskussion in Arbeitsgruppen -

AG 1:

Kennenlern-Seminar, Fallkonsultation und Krisentelefon …
Mögliche Strategien der unterschiedlichen Systeme am Beispiel der Jugendämter Stuttgart und Duisburg in der Kooperation mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Johannes Schmitt-Althaus,
Leiter der Abteilung Familie und Jugend 1, Jugendamt Stuttgart

Thomas Krützberg,
Leiter des Jugendamtes Duisburg

AG 2:

Die Kooperationsstrategien des Sozialpsychiatrisches Jugendhilfezentrums München/Ein Netz für die Schwierigsten: Kooperationsprojekt des Jugendamtes mit der Heckscher-Klinik

Dr. Bärbel Wehr,
Leiterin der Abteilung Angebote der Jugendhilfe, Jugendamte München

AG 3:

Strategien der Zusammenarbeit von Kinder- und Jugendpsychiatrie und Jugendhilfe im oberschwäbischen Raum und die damit gesammelten Erfahrungen in der kommunalen Praxis

PD Dr. med. Michael Kölch,
Oberarzt, und
Prof. Dr. Ute Ziegenhain,
Leitende Psychologin, Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm
Bernhard Scholten,
Leiter der Abteilung Familie und Generationen, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen Rheinland-Pfalz, Mainz

AG 4:

Hamburger Modellprojekt für sexuell auffällige Minderjährige – Familieninterventionsteam (FIT)

Bernd Priebe,
Theologe, Sexualpädagoge, Therapeut für sexuell misshandelte Kinder und Jugendliche (DGgKV e.V.), Wendepunkt e.V., Hamburg

AG 5:

Blackbox – Kooperation zwischen Kinder- und Jugendpsychiatrie, Jugendhilfe und Schule

Dr. Heike Förster,
Leiterin der Abteilung Jugendhilfeplanung,  Jugendamt der Stadt Leipzig

AG 6:

Med in NRW - Ein Projekt zur Schulverweigerung und Arbeitslosigkeit bei jungen Erwachsenen in Essen

Dr. med. Volker Reissner,
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Kliniken/Institut der Universität Duisburg-Essen

11.00 Uhr

Kaffeepause

11.30 Uhr

Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Kinder- und Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie unter den jetzigen gesetzlichen Rahmenbedingungen

PD Dr. med. Michael Kölch,
Oberarzt, und
Prof. Dr. Ute Ziegenhain,
Leitende Psychologin, Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm

12.30 Uhr

Noch einmal zum Stand der Dinge:
Was wäre, wenn die große Lösung käme …?
Und was sagt die Kinder- und Jugendhilfe dazu?

Bernhard Scholten,
Leiter der Abteilung Familie und Generationen, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen Rheinland-Pfalz, Mainz

13.00 Uhr

Ende der Fachtagung

 
 

Praktische Hinweise

Veranstalter:

Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe
in der Deutsches Institut für Urbanistik GmbH
Zimmerstraße 13-15, 10969 Berlin
Telefon: 030/39001-136
Fax: 030/39001-146
E-Mail: agfj@difu.de
Internet: www.fachtagungen-jugendhilfe.de

Tagungsort:

AVZ Logenhaus
Emser Str. 12-13, 10719 Berlin

Kosten:

Die Tagungsgebühr beträgt 110 Euro.
Bitte überweisen Sie diesen Betrag nach Erhalt der Rechnung/Bestätigung auf das angegebene Konto. Getränke und Verpflegung in den Pausen sind frei.

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